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| 02:49 Uhr

Gut gemeint, aber nicht gut gemacht

Carmen Berg
Carmen Berg FOTO: M. Behnke (DC)
Kommentar. Wenn ein Kätzchen auf den Hof kommt, neigt der Mensch dazu, ihm Gutes zu tun. Wer kann schon widerstehen, wenn treue Augen betteln: "Füttere mich!" Doch es miaut sich in Samtpfotenkreisen schnell herum, wo leckere Häppchen günstig zu haben sind. Carmen Berg

So kann, was ganz harmlos beginnt, schnell zur Plage werden. Zudem Katzen bekanntlich gebärfreudig sind. Der Tierschutzorganisation Peta zufolge könnten eine Katze und ihre Jungen in sieben Jahren bis zu 420 000 Nachkommen in die Welt setzen. Vernünftiger ist es also, den kleinen Bettlern nichts zu geben, auch wenn das Herz blutet, und das Betreiben von Futterstellen fachkundigen Tierschützern zu überlassen. Solche Plätze erfüllen den Zweck, einen Überblick über frei lebende Katzen zu behalten und gezielt Tiere zur Kastration einzufangen.

carmen.berg@lr-online.de

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