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| 18:12 Uhr

Richtfest ist für Ende Mai geplant
Neues Feuerwehrhaus wächst

 Ortsvorsteher Thomas Weichert, Ortswehrführer Dirk Luchmann und Bürgermeister Gerald Lehmann (v.l.n.r) haben den Grundstein für das neue Feuerwehrgerätehaus in Gießmannsdorf gelegt. Kita-Kinder, Einwohner, Stadtverordnete und der Bauherr waren beim offiziellen Baustart dabei.
Ortsvorsteher Thomas Weichert, Ortswehrführer Dirk Luchmann und Bürgermeister Gerald Lehmann (v.l.n.r) haben den Grundstein für das neue Feuerwehrgerätehaus in Gießmannsdorf gelegt. Kita-Kinder, Einwohner, Stadtverordnete und der Bauherr waren beim offiziellen Baustart dabei. FOTO: LR / Anja Brautschek
Der Grundstein ist gelegt. Gießmannsdorfer Bau soll zum Jahresende fertig sein. Von Anja Brautschek

Die Dimensionen des neuen Feuerwehrgerätehauses in Gießmannsdorf sind bereits erkennbar. Die Bodenplatte wurde vor rund einer Woche gegossen, die ersten Mauern wachsen bereits in die Höhe. Am Donnerstagnachmittag ist mit der Grundsteinlegung auch offiziell der Startschuss für den Neubau gefallen.

„Brandschutz ist in aller Munde. Das ist eine Aufgabe, die wir auch für die Zukunft sicherstellen müssen“, sagte Bürgermeister Gerald Lehmann. Rund 820 000 Euro soll das neue Feuerwehrgerätehaus kosten. Für das Vorhaben erhält die Stadt rund 381 000 Euro Fördermittel vom Land. Der Eigenanteil liegt bei etwa 439 000 Euro. Das vorhandene Feuerwehrhaus in Gießmannsdorf ist zu klein für die Technik geworden. Der Luckauer Ortsteil soll ein Fahrzeug für den Katastrophenschutz bekommen. Auch Sanitäranlagen gab es bislang nicht. „Die Technik wird heutzutage immer größer. Und die Gießmannsdorfer sind bereit, diese zu bedienen. Dafür müssen auch die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden“, sagte Stadtbrandmeister Gerd Walter zur Grundsteinlegung.

Das neue Feuerwehrgerätehaus entspricht den Normen des Gesundheits- und Arbeitsschutzes. Darin werden neben der Fahrzeughalle auch funktionale Räume wie Umkleiden und Sanitäranlagen und ein Lagerraum untergebracht sein. Im Obergeschoss der benachbarten Kita „Waldwichtel“ soll zusätzlich ein Schulungsraum für die Feuerwehr-Kameraden eingerichtet werden. Planung und Bauüberwachung hat das Büro von Dipl. Ing. Mathias Stahn übernommen. Das markante Gebäude mit dem schrägen Dach und der signalroten Fassade direkt an der Bundesstraße 96 wird nach Fertigstellung für Aufsehen sorgen. „Es ist ein guter Entwurf, der in die heutige Zeit gehört“, sagte der Ortsvorsteher Thomas Weichert.

 So soll künftig der multifunktionale Gebäudekomplex in Gießmannsdorf aussehen.
So soll künftig der multifunktionale Gebäudekomplex in Gießmannsdorf aussehen. FOTO: Stadt Luckau / Dipl.-Ing. M. Stahn

Im Zuge der Planungen haben Ortsbeirat, Feuerwehr und Architekt das Vorhaben eng abgestimmt. Das Ergebnis: Das Dach wird flacher als ursprünglich geplant, das Gebäude rückt insgesamt etwas weiter Richtung Straße, um mehr Platz zwischen Feuerwehrgerätehaus und Kita zu schaffen. „Das neue Feuerwehrgerätehaus ist hoffentlich ein Anreiz für die Kameraden, weiterhin aktiv zu bleiben. Sie opfern immerhin sehr viel Freizeit“, bedankte sich der Ortsvorsteher für das Engagement.

Der Neubau soll bis zum Jahresende fertiggestellt werden. Um auf dem Gelände ausreichend Platz zu haben, sind die Kita-Kinder mit ihrem Spielplatz bereits hinter die Kita umgezogen. Am 21. Mai soll der neue Außenbereich der Kinder mit einem kleinen Fest offiziell eingeweiht werden. Laufen die Bauarbeiten weiter nach Plan, könnte etwa in dieser Zeit auch das Richtfest anstehen. „Ich wünsche mir, dass Sie, Herr Weichert, als Ortsvorsteher noch den letzten Nagel zum Richtfest einschlagen können. Das wäre doch eine gute Übergabe des Staffelstabes“, sagte Bürgermeister Gerald Lehmann. Thomas Weichert wird zur Kommunalwahl im Mai nicht mehr für den Ortsbeirat antreten.