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Großer Siegeswille brachte die Wende

Dahme.. Wie schon in der vergangenen Woche beim 9:6-Auswärtssieg in Herzberg lagen die Flämingstädter auch im Spiel gegen die TSG Lübbenau nach den Doppeln mit 2:1 in Führung.


Spannend ging es in den ersten beiden Einzeln zu, in denen Detlef Piechotta und Rüdiger Helbing jeweils Matchbälle abwehrten beziehungsweise selbst hatten.
Am Ende gab es zwei Überraschungen: Rüdiger Helbing schlug die Lübbenauer Nummer eins Lutz Neupötsch mit 3:2, während Detlef Piechotta gegen Torsten Krex unterlag. Nach zwei Niederlagen im zweiten Paarkreuz lagen die Gastgeber das erste und einzige Mal mit 3:4 im Rückstand.
Mit sicheren Spielgewinnen brachten Hartmut Siegert (3:1 gegen Rump) und Detlef Peglow (3:0 gegen Kschiewan) Empor Dahme wieder in Führung. Eine knappe 2:3-Niederlage musste Detlef Piechotta anschließend gegen Lutz Neupötsch einstecken. Dagegen gewann Rüdiger Helbing auch sein zweites Einzel gegen Torsten Krex mit 3:1. Zwar konnten die Gäste noch einmal auf 6:6 ausgleichen, in den letzten drei Begegnungen zeigten die Empor-Spieler aber wieder ihre Stärken.
Lars Hartfelder (gegen Routinier Harry Neupötsch) und Detlef Peglow (gegen Bernhard Rump) hatten in ihren Spielen keine Schwierigkeiten und gewannen souverän. Beim Stand von 8:6 für Dahme konnte das letzte Einzel schon die Entscheidung bringen.
Hier sah Hartmut Siegert gegen Steffen Kschiewan beim 1:2-Satzrückstand und 1:6 im vierten Durchgang schon wie der sichere Verlierer aus. Doch mit großem Siegeswillen gelang es dem Flämingstädter, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Er gewann die Sätze vier und fünf und sicherte dem TSV Empor Dahme somit den 9:6-Gesamterfolg. Da der ESV Forst gegen Stahl Senftenberg unerwartet verlor, belegt Empor Dahme mit 14:8-Punkten nun wieder den zweiten Tabellenplatz. (lh)