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| 17:23 Uhr

Grippe
Grippe-Welle erreicht die Region

In Luckau und Umgebung ist derzeit Schnupfen-Saison.
In Luckau und Umgebung ist derzeit Schnupfen-Saison. FOTO: Maurizio Gambarini / dpa
Luckau/Dahme. Bereits 129 Influenza-Fälle sind in Teltow-Fläming gemeldet. In Dahme-Spreewald gab es bislang 44 Fälle.

Die Grippewelle schwappt langsam in die Region. Von Woche zu Woche häufen sich die Meldungen der Influenza-Fälle. Allein im Landkreis Dahme-Spreewald wurden in diesem Jahr bislang 44 Influenza-Fälle gemeldet. Das teilt die Amtsärztin Dr. Astrid Schumann mit. Insgesamt sei damit die Aktivität der Influenza sehr hoch.

Noch stärker hat es den Landkreis Teltow-Fläming getroffen. Wie Kathrin Melzer von der Kreisverwaltung informiert, sind in den ersten fünf Wochen des Jahres bereits 129 Grippe-Fälle gemeldet worden. Insbesondere der Influenza Virustyp B ist weit verbreitet. Im Landkreis Dahme-Spreewald entsprechen 35 Fälle diesem Typus. In Teltow-Fläming sind es etwa 92 Fälle des Typ B.

Doch die Dunkelziffer an Erkrankungen in der Region ist wesentlich höher. Das Gesundheitsamt wird nur von Influenza-Fällen informiert, wenn der Arzt eine Untersuchung angefordert hat und die Laborbefunde positiv waren. „Die vorliegenden Zahlen stellen deshalb nur die Spitze des Eisbergs dar“, erklärt Astrid Schumann.

Die Virusinfektion tritt sehr plötzlich und unvermittelt auf. Die Grippe geht oftmals mit schwerem Krankheitsgefühl und starken Fieber einher. Meist leiden die Erkrankten auch unter Halsschmerzen oder trockenem Husten. In der Regel dauert die Grippe etwa fünf Tage. Die Erkrankten sollten Bettruhe halten und viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Fasst die Hälfte aller Grippe-Patienten sind zwischen 46 und 65 Jahre alt. In Teltow-Fläming mussten zwei Patienten stationär aufgrund der Influenza-Infektion behandelt werden.

Wer sich gegen die Grippe schützen möchte, kann sich auch jetzt noch impfen lassen. Der Impfschutz ist innerhalb von ein bis zwei Wochen aufgebaut. Vor allem ältere Menschen über 60 Jahre, chronisch Erkrankte und Schwangere sollten sich impfen lassen. Sie haben ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Eine Impfung wird auch bei Personen empfohlen, die durch häufigen Kontakt mit anderen Menschen im Arbeitsalltag eine größere Ansteckungsgefahr haben.