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Golßen plant weiter am soziokulturellen Zentrum

Golßen. Der ehemalige Marstall in Golßen (Unterspreewald) wird zu einem soziokulturellen Zentrum umgebaut. Die Stadtverordneten haben die Planungsleistungen für die Bauantragsunterlagen zum Bauvorhaben "Sanierung und Umbau des Marstalls" kürzlich einstimmig an das Planungsbüro Hunger aus Neuenhagen bei Berlin vergeben. asd1

Die Planungssumme beträgt etwa 11 500 Euro. Sieben Planungsbüros wurden laut Verwaltung zur Teilnahme am Preis- und Leistungswettbewerb aufgefordert. Zwei Büros hatten sich um den Auftrag beworben.

Mit der Vergabe der Planungsleistungen setzt die Stadt die Sanierung und den Umbau des Marstalls konsequent fort. 2014/15 war schon das Dach des Gebäudes mit Mitteln der Stadtkernsanierung grundhaft saniert worden. Damit wurde die Voraussetzung für die Trocknung des stark durchfeuchteten Mauerwerks geschaffen. Auch ein Nutzungskonzept wurde bereits diskutiert. Im ehemaligen Marstall soll ein soziokulturelles Zentrum entstehen. Kultur- und gemeinnützig Veranstaltungen sollen dort stattfinden. "Ohne diese Möglichkeit sind bisherige Veranstaltungen in der Stadt in Gefahr, weil einfach kein geeigneter Raum mehr zur Verfügung steht", sagt der Bürgermeister Hartmut Laubisch (SPD). Auch die historische Apotheke der Stadt soll in das soziokulturelle Zentrum integriert werden.

Für die Sanierung und den Umbau des Marstalls ist geplant, Fördermittel zu beantragen. Voraussetzung dafür ist die Erstellung der Bauantragsunterlagen durch ein Planungsbüro.