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Gießmannsdorfer Christenlehre im Sprengel mit am besten besucht

Gießmannsdorf.. „Die Christenlehre im Gießmannsdorfer Pfarrsprengel gehört zu den am stärksten besuchten im gesamten Kirchenkreis Lübben“, sagt Kreiskatechetin Angela Wiesner. Andreas Staindl

Derzeit 22 Jungen und Mädchen der ersten bis dritten Klasse und sieben Kinder der vierten bis sechsten Klasse nehmen im Luckauer Ortsteil daran teil. Es wird gesungen, gespielt, gemeinsam gegessen und gefeiert, so Angela Wiesner. Die Kinder lernen biblische Texte und ansatzweise andere Religionen kennen. Und sie setzen sich mit biblischen Überlieferungen auseinander. Der Nachwuchs kommt aus den Kirchengemeinden Kreblitz, Zieckau und Gießmannsdorf.
Insgesamt würden im Kirchenkreis etwa 700 Kinder das Angebot der Christenlehre nutzen, berichtet Angela Wiesner. Sie vergleicht: Noch vor zehn Jahren seien es etwa doppelt so viele gewesen. "Der starke Geburtenrückgang nach der Wende macht sich auch bei uns bemerkbar", erklärt Wiesner. Sie sagt: "Wir stellen uns den veränderten Bedingungen." Der christliche Nachwuchs solle beispielsweise noch stärker in das Gemeindeleben einbezogen werden.
"In Gießmannsdorf ist das der Fall", berichtet Petra Schötz, Mitglied im Gemeindekirchenrat. Sie ist überzeugt: "Wir haben eine lebendige Kirche, in der sich alle Generationen engagieren und wohl fühlen." Aller 14 Tage werde Gottesdienst gefeiert. Mit bis zu 15 Kirchgängern seien die Gießmannsdorfer Gottesdienste für die Verhältnisse einer Landgemeinde gut besucht. Angenommen würden auch die Familien-Gottesdienste, sagt Petra Schötz. Sie erklärt: "Dass schon die Jüngsten mitmachen, ist vor allem für unsere älteren Einwohner wichtig. Gemeinsame Erlebnisse stärken und festigten unsere Gemeinschaft."
Das Gemeindeleben ist bunt und vielfältig. Petra Schötz nennt Beispiele: Es gibt einen Gemeindekreis, regelmäßige Senioren-Nachmittage, Gemeindefeste und Bastelabende zu Ostern und Weihnachten. Für den 2. Oktober, sagt sie, sei zudem ein Benefizkonzert geplant für die Restaurierung der Gießmannsdorfer Orgel. Das Kleinod, so die Gemeindekirchenrätin, liege allen Generationen im Dorf am Herzen.