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| 01:05 Uhr

Gemeinsame Aktivitäten werden im Ort groß geschrieben

Gießmannsdorf.. Auch wenn Ortsbürgermeister Thomas Weichert die Vision hat, dass die Gießmannsdorfer noch mehr gemeinsam an einem Strang ziehen, wenn es um die Aktivierung des dörflichen Lebens geht, so kann sich das Zusammenspiel und das Engagement schon jetzt durchaus sehen lassen. Foto: Uta Schmidt


45 aktive Männer und Jugendliche engagieren sich in der Freiwilligen Feuerwehr. Aufgrund der guten Arbeit in der Jugendwehr und der Nachwuchsgewinnung konnten zehn Mitglieder in die Männermannschaft aufrücken. Die jungen Leute qualifizieren sich jetzt bei Atem- und Schutzlehrgängen für diese verantwortungsvolle Aufgabe weiter.
Die Gießmannsdorfer sind außerdem geschätzte Gastgeber bei den Amts- und Stadtausscheiden der Wehren. Osterfeuer, der Umzug am Martinstag und das Lagerfeuer an der Kita werden ebenso durch die Wehr unter Leitung von Joachim Döring aus dem benachbarten Wierigsdorf abgesichert.
Etwa 15 Männer und Frauen aus Gießmannsdorf engagieren sich im Dorfklub, der sich für die Dorffeste verantwortlich zeichnet. „Das sind Leute, die meist auch in anderen Vereinen aktiv sind und ohne die sich hier wenig bewegen würde“ , sagt der Ortsbürgermeister und dankt diesem aktiven Duzend.
Zugmaschine im Ort ist aber vor allem die SG Gießmannsdorf. Unter den rund 90 Mitgliedern sind die Hälfte Kinder und Jugendliche, die sich zum Fußballtraining und zu Turnieren treffen. 24 Frauen haben vor Jahren eine Gymnastikgruppe gegründet. Die Damen betätigen sich allerdings seit Jahren unter den mangelhaften Bedingungen im Containergebäude. „Rund zwölf von ihnen noch regelmäßig. Mehr haben ja auch gar keinen Platz in dieser Enge“ , berichtet Inge Schach, die Älteste in der Gruppe. Sie verweist auf die maroden Bodenbeläge und die unzureichenden hygienischen Bedingungen. „Wir brauchen unbedingt ein neues Vereinsgebäude“ , so die 64-Jährige.
Es sei bei den Einwohnern und etlichen Luckauern auch ein Bedarf an einer Sektion Tischtennis vorhanden, so Michael Lehmann, der seit zehn Jahren der SG als Vorsitzender vorsteht. „Aber wir haben ja überhaupt keine Möglichkeit, hier irgendwo ein Platte aufzustellen.“ Die Aktivitäten im Dorf stehen und fallen auch künftig mit einem neuen Vereinshaus. „Wir haben uns auch schon bei den Banken über einen Kredit informiert, falls wir keine Fördermöglichkeit erhalten. Aber dann müsste der Vorstand privat haften. Das ist für uns kaum leistbar.“ (usch)