“Der größte finanzielle Brocken ist die Kita in Gehren„, sagte Kämmerer Frank Deutschmann. Knapp 900 000 Euro werden Um- und Ausbau kosten, 150 000 Euro Eigenmittel sind eingeplant. Festgelegt wurde auch, dass ein Löschfahrzeug für die Feuerwehr Bornsdorf angeschafft werden soll. Die Kosten in Höhe von 140 000 Euro werden zu 50 Prozent aus Landesmitteln übernommen. Die Sanierung des Gerätehauses in Langengrassau soll mit 10 000 Euro abgeschlossen und die schlimmsten Stellen der Betonstraße in der Pilzheide geflickt werden. Dafür sollen 60 000 Euro zur Verfügung stehen. Für die Straßenunterhaltung stehen 200 000 Euro bereit. “Mit dem Geld wollen wir an etlichen Straßen die Wurzeln durchtrennen und damit präventiv tätig werden„, so der Heideblick-Kämmerer.

Mit der Turnhalle in Langengrassau, dem Spielplatz an der Walddrehnaer Grundschule sowie einem Gemeidetreffpunkt in Schwarzenburg sind drei Projekte im Haushalt verankert, für die aber lediglich Planungskosten eingestellt werden. “Alle drei Vorhaben können nur in Angriff genommen werden, wenn wir dafür auch Fördergelder erhalten„, sagt er weiter.

Eigentlich benötigt Heideblick die dreifache Investitionssumme, “aber auch damit könnten wir nicht alle dringenden Aufgaben erledigen„, so Deutschmann weiter. Wieder auf der Strecke bleiben auch in diesem Jahr der Tannenweg in Langengrassau, der Weg von Bornsdorf nach Weißack oder die Regenentwässerung in Beesdau.

Der vorläufige Planentwurf soll im Februar den Hauptausschuss der Gemeinde Heideblick passieren und anschließend den Ortsbeiräten vorgelegt werden. Im April müsse die Gemeindevertretung darüber befinden, so der Kämmerer. “Ausgeglichen wird der diesjährige Haushalt aber nicht„, ist sich Deutschmann schon jetzt sicher. Das liege an den 595 000 Euro, die als Verbandsumlage an den Trink- und Abwasserzweckverband zu zahlen ist. Das sei aber wie bereits im vergangenen Jahr nicht leistbar. “Die Kommunalaufsicht wird deshalb unseren Haushalt 2011 so nicht akzeptieren und auf einem Haushaltssicherungskonzept bestehen„, erklärt Kämmerer Frank Deutschmann.