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Gedenken
Gedenken in Luckau zum Todestag Karl Liebknechts

Der Ermordung der Arbeiterführer und Führer des Spartakusbundes Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wurde in Luckau gedacht.
Der Ermordung der Arbeiterführer und Führer des Spartakusbundes Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wurde in Luckau gedacht. FOTO: Foto-Zahn / LR
Luckau. Nicht nur in Luckau, wo Karl Liebknecht einige Jahre im Gefängnis verbringen musste, ist am Samstag der Ermordung der Arbeiterführer und Führer des Spartakusbundes Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gedacht worden.

Beide und weitere Aktivisten für den Frieden wurden am 15. Januar 1919 durch die Garde-Kavallerie-Schützen-Division erschossen. Das Liebknecht-Denkmal an der Luckauer Stadtmauer in der Nordpromenade ist seit vielen Jahren Treffpunkt für Mitglieder der Partei Die Linke und ihrer Freunde aus der Region, aber auch aus dem Landkreis Teltow-Fläming und Elbe-Elster.

Fast 30 Einwohner, darunter auch junge Leute, nahmen an der Ehrung teil. Am 25. Januar 1919 wurde Karl Liebknecht auf dem Friedhof in Friedrichsfelde beigesetzt, Rosa Luxemburg fand am 13. Juni neben seiner Grabstelle ihre letzte Ruhe. Besonderer Gast der Veranstaltung am Samstag in Luckau war der Berliner Historiker Uwe Sonnenberg. Im Anschluss kamen die Teilnehmer mit ihm ins Gespräch.