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| 02:49 Uhr

Fünfter Platz für Luckauer Routiniers

Frankfurt (Oder). Bei der sechsten Auflage der Ü60-Hallen-Bestenermittlung von Brandenburg hat die Mannschaft von Rot-Weiß Luckau den fünften Platz erreicht. Insgesamt zehn Teams kämpften um den begehrten Pokal. hjh1

Das Niveau dieses Finales übertraf alle bisherigen Endrunden. Ein Großteil der Mannschaften trat mit ehemaligen und immer noch sehr spielstarken Oberliga-Akteuren an. Das Team von Blau-Weiß Groß Lindow mit den Spielern Sack und Helbig dominierte das Turnier und wurde ungeschlagen Hallenlandesmeister.

Für die Berstestädter, mit Groß Lindow, Hohen Neuendorf, Wittstock und Booßen in der stärksten Vorrundenstaffel spielend, reichte es aufgrund des schlechteren Torverhältnisses (-1) nur zum dritten Gruppenplatz und somit zum Platzierungsspiel um Rang fünf.

In der ersten Partie gegen Booßen startete die Luckauer Mannschaft optimal ins Turnier. Die Rot-Weißen waren spielbestimmend und erzielten zwei herrlich herausgespielte Tore zur 2:0-Führung. Dem Gegner gelang kurz vor Spielschluss der 2:1-Anschlusstreffer. Gegen den späteren Hallenmeister Blau-Weiß Groß Lindow wollte Luckau die Räume eng machen, was aber aufgrund der Spielstärke des Kontrahenten nur halbwegs gelang. Die Berstestädter gerieten mit 0:2 in Rückstand. Ein Ballverlust des Gegners an der Mittellinie nutzte Luckau zum 1:2-Anschluss. Gegen den clever spielenden Gegner reichte es aber nicht mehr zum Ausgleich.

In der dritten Partie gegen die Randberliner Hohen Neuendorf waren zwei Teams auf Augenhöhe zu sehen. Beide Mannschaften agierten sehr offensiv und wollten den Erfolg. Am Ende gab es ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden. Gegen das Team aus dem Norden von Brandenburg, Wittstock, zählte für Luckau nur ein Sieg. Der Gegner ließ es ruhig angehen und wartete auf Fehler der Rot-Weißen. Spielerische Vorteile führten zu keinem Torerfolg und die Partie endete torlos. Damit hatte Luckau das Halbfinale knapp verpasst.

Im Spiel um Platz fünf gegen Bad Freienwalde wollten die Rot-Weißen unbedingt den als Minimalziel ausgegebenen fünften Platz erreichen. Aber ein verlorener Zweikampf in der Hintermannschaft brachte den Gegner in Führung. Die Luckauer stemmten sich gegen die drohende Niederlage und kamen über die rechte Seite zum Ausgleich. Ein Distanzschuss flach neben den Pfosten brachte schließlich den verdienten 2:1-Sieg. Mit nur einer Niederlage im Turnier und Platz fünf in der Abrechnung waren die Berstestädter letztlich zufrieden.

Das kleine Finale um Platz drei gewann Wittstock gegen Borgsdorf nach Neunmeter-Schießen mit 2:0. Das mit Spannung erwartete Endspiel zwischen Groß Lindow und Guben brachte den erwarteten 2:0-Sieg des Turnierfavoriten.

Überragender Spieler des Turniers war Roland Hammer vom 1. FC Guben. Der ehemalige DDR-Oberliga-Spieler von Lok Leipzig erzielte insgesamt sechs Treffer.

Luckau: Tor Uwe Müller. Feld: Lothar Lehmann (2), Günter Fiskal, Hartmut Ternick, Erhard Schneider, Karl-Heinz Jackowiak (1), Wolfgang Richter, Achim Hartfelder (3).

Abschluss-Tabelle: 1. SV Blau-Weiß Groß Lindow

2. 1. FC Guben

3. SV Handwerk Wittstock

4. FSV Forst Borgsdorf

5. FSV Rot-Weiß Luckau

6. Oder-Kicker Bad Freienwalde

7. Blau-Weiß Hohen Neuendorf

8. Team Frankfurt (Oder)

9. SV Schwarz-Rot Neustadt

10. SV Union Booßen