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| 15:23 Uhr

Blick in die Statistik
Spitze: Fünf Mal ist Adebar in Uckro gelandet

 Besonders gefallen hat es Adebar offenbar in Uckro.
Besonders gefallen hat es Adebar offenbar in Uckro. FOTO: dpa / Klaus-Dietmar Gabbert
Aber insgesamt ist in Luckau mit seinen Ortsteilen 2018 die Bevölkerung weiter geschrumpft.

 Auf stabil 10 000 Einwohner in den nächsten Jahren hofft Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos). In Wohnraum, Kindereinrichtungen, ein attraktives Stadtbild wird viel investiert. 2018 jedoch ist die Bevölkerungszahl in der Kernstadt und den Ortsteilen um die Größe eines Dorfes wie Zöllmersdorf geschrumpft. 9640 Männer, Frauen und Kinder verzeichnete die Statistik der Meldebhörde im Dezember, das waren 127 weniger als zu Jahresbeginn. 63 neue Erdenbürger erblickten das Licht der Welt, aber 87 Menschen mehr sind im gleichen Zeitraum gestorben.  470 Zuwanderer kamen in die Großgemeinde Luckau, 510 und damit 40 mehr zogen von hier weg.

Gut jeder dritte Luckauer (37,33 Prozent) ist 60 Jahre und älter. Erfreulich aber: Der Anteil derer, die 30 Jahre und jünger sind, liegt mit 3651 inzwischen wieder leicht darüber (37,87 Prozent). 308 dieser Jungen sind ausländische Mitbürger (8,44 Prozent). Von den 63 Geburten des zurückliegenden Jahres entfallen 13 auf Ausländerfamilien, alle in der Kernstadt.

Dort  wohnten im Dezember 5442 Menschen, zu Jahresbeginn waren es 65 mehr. 40 Geburten standen 92 Sterbefälle gegenüber. 285 Zuzüge, aber 298 Wegzüge wurden registriert. Der Anteil der Ausländer an der Kernstadt-Bevölkerung stieg von 403 auf 421 (7,74 Prozent).

Sieben ländliche Ortsteile haben 2018 Einwohner gewonnen, mit neun Bürgern war der Zuwachs am größten in Schlabendorf am See, wo jetzt 236 Menschen leben. Der Ortsteil verzeichnete zwei Geburten, profitierte aber vor allem von 14 Zuzügen bei nur sechs Wegzügen. Auch der kleinste Ortsteil Freesdorf konnte sich über Aufwind freuen. Durch vier Zuwanderer und ein Baby stieg die Einwohnerschaft auf 46.

Verluste weisen neben der Kernstadt elf Dörfer auf.  Am stärksten waren sie in Duben mit 43, wobei in die Einwohnerzahl von nun 652 die Justizvollzugsanstalt eingeht. In Fürstlich Drehna gab es im Dezember zwölf Bürger weniger als zu Jahresbeginn. In dem 285-Seelen-Ortsteil  landete einmal der Storch, es gab acht Zuwanderer, aber 17 Bewohner verließen das Dorf.

Stabil blieb die Bevölkerungszahl in Gießmannsdorf (216) und in Kümmritz (98).

Auf Adebars Flugrute standen 2018 neben der Kernstadt zehn ländliche Ortsteile, am häufigsten mit fünf Mal flog der Storch Uckro an, gefolgt von Gießmannsdorf, Cahnsdorf und Görlsdorf mit je drei Geburten. Ebenfalls zehn Orte hat der Rotbestrumpfte offenbar auf der Karte nicht gefunden.

Insgesamt halten sich die Farben Rosa und Hellblau bei den neuen Erdenbürgern in der Großgemeinde die Waage, es kamen 31 Jungen und 32 Mädchen zur Welt. Ausgeglichen ist auch das Verhältnis von Männern und Frauen an der Gesamtbevölkerung. Nur bei den Ausländern sind mit 299 die Männer gegenüber 207 Frauen in der Überzahl.