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| 13:50 Uhr

Das ist Spitze
Fünf schafften die Abi-Traumnote 1,0

Sie haben ihre Abitur mit 1,0  abgelegt: Lukas Kochan, Tim Riedel, Marie Heider, Niklas Metelka und Leon-Luca Homagk (v.l.)
Sie haben ihre Abitur mit 1,0 abgelegt: Lukas Kochan, Tim Riedel, Marie Heider, Niklas Metelka und Leon-Luca Homagk (v.l.) FOTO: Birgit Keilbach
Luckau. Ein Super-Jahrgang ist am Luckauer Bohnstedt-Gymnasium verabschiedet worden.

Sabine Heß verabschiedete als Schulleiterin zum letzten Mal einen Abiturjahrgang des Bohnstedt-Gymnasiums.  Dazu einen besonders ehrgeizigen und zielstrebigen Jahrgang, was sich bereits am Ende der zehnten Klasse deutlich abgezeichnet habe, durch ein hohes Maß an Selbstdisziplin, Willenskraft und Fleiß. „Zum ersten Mal konnten wir alle Gymnasiasten eines Jahrgangs zum Abitur zulassen“, nannte Sabine Heß eine Besonderheit. Und diese 75 Abiturienten erreichten einen Gesamtdurchschnitt von 1,9. „Das gab es noch nie.“ Ein Drittel von ihnen habe die Reifeprüfung mit 1,6 und besser abgeschlossen.

Fünf Absolventen erreichten die Traumnote 1,0 : Marie Heider, Leon-Luca Homagk, Lukas Kochan, Niklas Metelka und Tim Riedel.  

Sie wechselten schon mit sehr guten Leistungen aus der Grundschule aufs Gymnasium. „Diese wollte ich weiter entwickeln“, sagt Niklas Metelka. „Für mich war immer klar, bestmögliche Leistungen zu bringen“, beschreibt Marie Heider ihre Motivation. Tim Riedel hatte das Einser-Abi „von Anfang an als Ziel. Es war auch anstrengend, dranzubleiben, sich reinzuhängen, denn das Notwendige reicht dafür nicht“. Er will seinen Kindheitstraum verwirklichen und Pilot werden. Als Segelflieger in Bronkow und in Flugsimulatoren sammelte er bereits praktische Erfahrungen. Die ingenieurtechnische Seite des Fliegens hat Lukas Kochan als seine berufliche Zukunft im Blick. Er will Luftfahrttechnik und Logistik in Wildau studieren und später vielleicht sogar in der Raumfahrttechnik forschen. Marie Heider will Biologie studieren und später einmal in einem Labor oder einer Behörde arbeiten, wenn sich die Möglichkeit ergibt, in Potsdam oder Berlin. Niklas Metelka sieht seine Perspektive in der Industrie, sein Studium der Verfahrenstechnik an der TU Dresden bildet dafür die Voraussetzung. Leon-Luca Homagk möchte in Heidelberg molekulare Biotechnologie studieren und daran forschen, „wie sich die komplexen biologischen Prozesse im Körper beeinflussen lassen, um Krebs und andere Krankheiten in Zukunft heilen zu können.“