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| 18:34 Uhr

Kommunalpolitik
Führungsriege im Amt Unterspreewald steht

Der Verwaltungsverbund der zehn Gemeinden hat einen deutlich verjüngten neuen Amtsausschuss. Von Andreas Staindl

Die Spitze des Amtsausschusses des Amtes Unterspreewald steht fest: Der alte ist der neue Vorsitzende, Roland Gefreiter.

Und der Start in die neue Wahlperiode ist harmonisch: Vorschlag, abstimmen, fertig, keine Bewerbungsreden, Überzeugungsarbeit und Diskussionen wie vor fünf Jahren.

Zahlreiche neue Mitglieder lenken die kommunale Gemeinschaft. Roland Gefreiter spricht von einem Generationswechsel. „Es ist gut, dass zahlreiche junge Leute mit am Tisch sitzen“, sagt er. Mehr als die Hälfte der Amtsausschussmitglieder sind neu im Ehrenamt.

Sie und alle anderen Gewählten sind vom Amtsdirektor Henri Urchs  über ihre Rechte, Pflichten und Aufgaben als Kommunalpolitiker informiert und belehrt worden.

Der Verwaltungschef hat die konstituierende Sitzung zudem genutzt, um Mitgliedern der ersten Stunde, die sich viele Jahr im Amtsausschuss engagiert und nicht wieder kandidiert hatten, zu danken. Henri Urchs hat die Zahlen und Fakten parat, die schon auf künftige Schwerpunkte und damit harte Arbeit hindeuten: rund 500 ehrenamtliche Feuerwehrleute, hundert Erzieher, rund 50 Beschäftigte in der Verwaltung sind für das Amt tätig.  Etwa 700 Frauen und Männer tragen damit direkt Verantwortung für die Menschen im Amt Unterspreewald. Dass die Feuerwehr auch weiterhin eines der großen Themen des Amtsausschusses sein wird, deutete sich schon während der konstituierenden Sitzung an. Kameraden wurden abberufen und ernannt. Zudem wurde einstimmig beschlossen, den Auftrag für ein neues Rettungsboot der freiwilligen Feuerwehr in Leibsch zu vergeben. Knapp 40 000 Euro soll es kosten und das alte, reparaturbedürftige Boot des Baujahres 1998 ersetzen. Um zu wissen, wo die Probleme, besonderen Stärken aber auch  Herausforderungen im Amt Unterspreewald liegen, ist eine Bus-Rundreise mit den Amtsausschussmitgliedern geplant. Denn der Verwaltungsverbund erfasst zehn Gemeinden auf etwa 380 Quadratkilometern Fläche. Entstanden war das Amt im Jahr 2013 durch Fusion der Ämter Unterspreewald und Golßen.