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Frische Milch in Einwegverpackung

Noch kommt die Milch für die Kitas aus dem Luckauer Zapfautomaten.
Noch kommt die Milch für die Kitas aus dem Luckauer Zapfautomaten. FOTO: dpa
Heideblick. Die Frischmilch-Versorgung von Kindergärten in der Gemeinde Heideblick soll neu organisiert werden. Darüber ist im Bildungsausschuss informiert worden. Daniel Friedrich

Seit April dieses Jahres liefert der Wehnsdorfer Johannes Wurms ehrenamtlich zweimal wöchentlich regionale Frischmilch in die Kitas nach Walddrehna, Gehren und Langengrassau. "Das ist samt Reinigung und Kühlung der Flaschen ein Riesenaufwand, der so nicht allein zu stemmen ist", sagt Heideblicks Bürgermeister Frank Deutschmann (parteilos). Seit kurzem kümmere sich nun ein Verwaltungsmitarbeiter darum. Doch das sei keine dauerhafte Lösung.

Johannes Wurms und die Gemeindeverwaltung arbeiten deshalb an einer Alternative. "Derzeit läuft es auf eine Einwegverpackung hinaus, wie sie anderswo auch gut funktioniert", so Deutschmann. In diesen drei oder fünf Liter fassenden Plastikbeuteln wird die Milch per Abfüllautomat eingefüllt. Dies könne direkt nach der Pasteurisierung im Tankraum der Agrargenossenschaft Goßmar geschehen, wo die Milch herkommt. In den Kitas kann der Beutelinhalt dann per Hahn abgelassen werden. Wichtig sei, dass auch hierbei die Kühlkette nicht unterbrochen werde. "Mit dieser Technik könnten wir die Milch effektiver ausliefern und könnten auf das aufwendige Reinigen der Flaschen verzichten", sagt Frank Deutschmann. Offen sei noch, wie die Milch künftig zu den Kindertagesstätten transportiert werden solle.