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| 17:57 Uhr

Vorschau
Frauenschicksale in einer Ausstellung

Luckenwalde. Um in der DDR geschiedene Frauen geht es bei einer Ausstellung, die im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche 2018 gezeigt wird. Zum Frauentag am 8. März wird die Ausstellung um 17 Uhr im Kreishaus in Luckenwalde eröffnet, teilt die Sprecherin des Landkreises Teltow-Fläming, Heike Lehmann in einer Presseinformation mit. Die Ausstellung wird von Christiane Witt, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Teltow-Fläming, und Marion Böker von der Beratung für Menschenrechte und Genderfragen eröffnet.

Um in der DDR geschiedene Frauen geht es bei einer Ausstellung, die im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche 2018 gezeigt wird. Zum Frauentag am 8. März wird die Ausstellung um 17 Uhr im Kreishaus in Luckenwalde eröffnet, teilt die Sprecherin des Landkreises Teltow-Fläming, Heike Lehmann in einer Presseinformation mit. Die Ausstellung wird von Christiane Witt, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Teltow-Fläming, und Marion Böker von der Beratung für Menschenrechte und Genderfragen eröffnet.

Die Frauenwoche steht in diesem Jahr unter dem provokanten Motto „Selber schuld“ und ruft damit auf, gegen individualisierte Schuldzuweisungen zu kämpfen. „Dazu passt das Thema der Ausstellung in ganz besonderer Weise“, so Christiane Witt.

Christiane Witt hat die Verbindung zum „Verein der in der DDR geschiedenen Frauen“ geknüpft, der sich seit Jahren für die Rechte dieses Personenkreises einsetzt.

„In den alten Bundesländern sorgte bei einer Scheidung der Versorgungsausgleich für die Einkünfte der Frauen. Das war bei DDR-Scheidungen der Fall. Diese Unterschiede wurden im Einigungsvertrag und im Rentenüberleitungsgesetz nicht beachtet“, erläutert Christiane Witt.

Das führt dazu, dass vor allem diejenigen Frauen, die in der DDR wenig oder gar nicht arbeiten konnten, unter Altersarmut leiden. Die Ausstellung macht das anhand von Einzelschicksalen sehr deutlich.