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| 09:01 Uhr

Staatsanwaltschaft ordnet Obduktion an
Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung nach Unfall bei Luckau

FOTO: Frank Hilbert
Luckau. Nach einem Verkehrsunfall auf einer Landstraße bei Kasel-Golzig (Dahme-Spreewald), bei dem ein Radfahrer ums Leben kam, wird jetzt wegen fahrlässiger Tötung und wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt, sagte Petra Hertwig von der Staatsanwaltschaft Cottbus der RUNDSCHAU auf Nachfrage.

Am Samstagabend hatte sich ein 31-jähriger Mann bei der Polizei in Lübben als mutmaßlicher Unfallverursacher gestellt.

Zudem habe ihre Behörde die Obduktion des getöteten 55-jährigen Radfahrers angeordnet, sagt Hertwig. Es solle zweifelsfrei der Zusammenhang zwischen dem Tod des Mannes und dem Zusammenstoß mit dem Fahrzeug des mutmaßlichen Unfallverursachers geklärt und die Zeit des Unfalls festgestellt werden. Die Ermittler erhoffen sich, wie die Oberstaatsanwältin hinzufügt, auch Erkenntnisse darüber, ob der verletzte Mann bei rechtzeitiger medizinischer Behandlung hätte gerettet werden können.

Bei der Kollision mit einem Fahrzeug war am Vorabend ein 55-jähriger Radfahrer zwischen den Ortschaften Kreblitz und Kasel-Golzig tödlich verletzt worden. Ein Zeuge hatte ihn auf der Straße liegend gefunden. Offenbar war der Verursacher eines Zusammenstoßes mit dem Radler einfach weitergefahren. Daraufhin hatte die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem Unbekannten initiiert. Auf Grund von Spuren wie Fahrzeugteilen am Unfallort suchte die Polizei nach dem Fahrer eines silbernen Kleintransporters,