Das Pilgern stand thematisch am Montagabend vor dem Luckauer Hospiz des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin im Mittelpunkt. Mitarbeiter und Ehrenamtler lasen Texte aus dem Buch „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling. Zwischen den Textpassagen, vorgetragen von Christina Trogant, Christin Richter, Jutta Dzielak, Nadine Schulz und Seelsorger Johannes Lorenz, boten Guido Graßmel und Thomas Wündsch passende Lieder zur Gitarre. Janin Kahlmann steuerte Akkordeonklänge bei. Rund 90 Besucher aus Luckau und Umgebung lauschten entspannt im Schein der untergehenden Sonne.

Spenden sind für das Luckauer Hospiz dauerhaft notwendig

In der Einrichtung verbringen unheilbar Kranke ihre letzte Lebenszeit, fachgerecht und liebevoll umsorgt. Spenden für die Hospziarbeit seien dauerhaft nötig, weil die Krankenkassen die Unterbringung und Betreuung der Gäste nur zu 95 Prozent finanzieren. „Die restlichen fünf Prozent müssen wir aus Spenden selbst aufbringen“, erläuterte Pflegedienstleiterin Karin Keller. Daher freue sich das ganze Team über die große Resonanz auf die Veranstaltung; ebenso über die breite Unterstützung für ein Gelingen der Benefizaktion. 28 Sponsoren hatten attraktive Preise für eine Tombola bereit gestellt, weitere trugen mit Speisen, Getränken, Technik und weiterem dazu bei. Joachim Jenzig aus Lübbenau hatte zum Beispiel Pilgerpass und Karten mitgebracht und kam mit Interessierten in der Pause ins Gespräch.
Im Ergebnis habe die musikalische Benefizlesung einschließlich des Tombola-Erlöses 2335 Euro für die Hospizarbeit erbracht, wie Sozialarbeiterin Nadine Graßmel informierte. „Wir freuen uns sehr über diese großartige Unterstützung für unsere Arbeit“, fügte sie an.