Zum Film: Joseph Mohr ist in erster Linie Christ und erst in zweiter Linie Priester. Und er ist ein charismatischer Volkssänger, der notfalls auch in der Gastwirtschaft die Heilige Messe abhält. Doch Mohr hat es schwer in dem zweigeteilten Dorf an der Salzach. Auf der einen Seite die Bayern - reiche Händler, und auf der anderen Flußseite die blanke Armut - österreichische Schiffer, die ausgehungert werden von einem Großkaufmann. Mohr stellt sich auf die Seite der Geknechteten und findet einen Verbündeten im Lehrer und Organisten Franz Gruber. Beide erfinden 1818, eine Nacht vor Heiligabend, das wohl populärste Weihnachtslied aller Zeiten: „Stille Nacht, Heilige Nacht“.

Vor dem Hintergrund einer großartigen Berglandschaft erzählt dieser moderne Heimatfilm packend die Geschichten einer abgelegenen Gegend und bietet Einblick in den sozialen Mikrokosmos eines Bergdorfes. Und selbstverständlich spielen der Gesang und die Musik eine besondere Rolle.