(red/be) Dem Feuerwehrhaus im Luckauer Ortsteil Gießmannsdorf ist am Donnerstagnachmittag die Richtkrone aufgesetzt worden. Wie Ortsvorsteher Uwe Vogt berichtet, begingen zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung den besonderen Moment mit den Handwerkern, Feuerwehrleuten, Dorfbewohnern und den Steppkes aus der benachbarten Kita „Waldwichtel“. Der ehemalige Ortsvorsteher Thomas Weichert, in dessen Amtszeit der Bau begann, schlug nach altem Brauch den symbolischen letzten Nagel ein. Er war zur Kommunalwahl nicht erneut angetreten. Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann betonte angesichts jüngster Waldbrände in der Region beim Richtfest die besondere Bedeutung engagierter und gut ausgestatteter Feuerwehren.

Im neuen Gebäude, das vom Land gefördert wird, sollen neben der Fahrzeughalle auch funktionale Räume wie Umkleiden und Sanitäranlagen sowie ein Lagerraum untergebracht werden. Im Obergeschoss der benachbarten Kita soll zusätzlich ein Schulungsraum für die Feuerwehrleute entstehen.

Mit schrägem Dach und signalroter Farbe wird das moderne Gerätehaus unmittelbar an der Bundesstraße 96 nach seiner Fertigstellung wohl ein Hingucker sein. Noch ist es nicht soweit. Doch bis zum Jahresende, so blickt Ortsvorsteher Uwe Vogt voraus, sollen die Arbeiten am Gießmannsdorfer Feuerwehrhaus abgeschlossen werden.