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Feng Shui "adelt" das Standesamt der Sängerstadt

Finsterwalde. Deutschlandweit ist das Standesamt der Sängerstadt das erste, das vom Deutschen Feng-Shui-Institut in Freiburg im Breisgau mit einem Feng-Shui-Zertifikat "geadelt" wurde. Kathrin Martin-Fröhling, die bei der Innenraumgestaltung als Beraterin in Sachen chinesischer Harmonielehre agierte, zeigte sich in dieser Woche mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Gabi Böttcher

Die ursprünglich geplanten, kühl-distanziert wirkenden Blau-Grau-Töne der Innenraumgestaltung wandelte sie in creme-erdige Töne um. Die Analyse des Raumes mit seinem Kreuzgewölbe und der Spiegelung der Vierteilung des Gewölbes in der Verlegung des Holzes auf dem Boden stärke ein erhabenes Gefühl, sei eine gelungene Verbindung zwischen oben und unten.

Ganz im Sinne der erwünschten Harmonie sei die Süd-West-Richtung des Hauptfensters für das Wirksamwerden der Süd-West-Energie. Sie stehe für Beständigkeit, Partnerschaft, Beziehung und Ehe. Die Zahl zwei als Symbol für Partnerschaftsenergie findet sich vierfach in jeweils zwei ineinander verschlungenen Lampenringen der Beleuchtung wieder. Sie sollte nach Empfehlung der Expertin auch in zwei Vasen mit je einer Rose auf dem Tisch der Standesbeamtin wiederkehren.

Ebenso könne die Vitalität des Ortes durch Grün und einen kleinen Wasserfall in der Kaminnische des Foyers noch erhöht werden. Ein weiterer Vorschlag: Ein Bäumchen oder je ein Pflanzkübel links und rechts des Eingangs zentriere den Blick auf die Eingangstür zum Standesamt und verleihe dieser so Priorität - "es fließt Energie ins Objekt".

Sängerstadt-Bürgermeister Jörg Gampe (CDU) nahm am Donnerstagnachmittag mit Freude das Zertifikat des Feng-Shui-Institutes entgegen und dankte Kathrin Martin-Fröhling für deren Beratung. Immerhin hat diese und die Ursprungsidee von Stadtsanierer Uwe Brenner, im neuen Standesamt einen außergewöhnlichen Weg zu gehen, der Sängerstadt ein Alleinstellungsmerkmal beschert.