"Größere Brände zum Jahreswechsel gab es in den vergangenen Jahren allerdings nicht", sagt Günter Wenzlaff, ehemaliger Amtsbrandmeister und Mitglied der Golßener Wehr. Die freiwilligen Feuerwehren des Amtes Golßener Land seien für die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel gerüstet. "Die Bürger können beruhigt Weihnachten und Silvester feiern, wir stehen in den Startlöchern", versichert Wenzlaff. Vier Stützpunktwehren gibt es im Amt Golßener Land: in Golßen, Drahnsdorf, Glienig und Kasel-Golzig. "Diese Wehren sind bestens ausgestattet, erreichen innerhalb weniger Minuten jeder Einsatzort im Amtsgebiet und werden als erste alarmiert", erklärt Ordnungsamtschef Wolfgang Schulz. "Ein Dienstplan regelt die Bereitschaft." In jeder Stützpunktwehr blieben ein Maschinist und ein Gruppenführer nüchtern - feiern quasi mit angezogener Handbremse. "So ist gewährleistet, dass die angeforderte Wehr auch ausrückt", betont Wenzlaff. In Golßen steht er in der Silvesternacht als Maschinist zur Verfügung. Dass es an der notwendigen Besatzung mangelt, befürchtet Ordnungsamtschef Schulz nicht: "Unsere Kameraden wissen, dass es zu Weihnachten und Silvester schneller als sonst zu einem Brand kommen kann. Und wer Dienst hat, betrinkt sich auch nicht." Seien weitere Kräfte nötig, würden diese zusätzlich alarmiert. Eine extra Alarmbereitschaft für die Wehren gebe es zu Silvester aber nicht. "Wichtig ist, dass in den Dörfern Ortskundige als Einweiser da sind, wenn es doch zu einem Brand kommt", sagt Günter Wenzlaff. Am liebsten aber hätte er eine ruhige Silvesternacht. (as)