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| 15:46 Uhr

Disput um Luckauer Park
Grund für Pflegerückstand: Es war kein Geld da

Luckau. Fällaktion im Laga-Park beschäftigte den Fachausschuss. Von Carmen Berg

Die Rodungen im Laga-Park haben unlängst den Tourismus-Ausschuss beschäftigt. Ausschuss-Mitglied Jutta Dzielak sagte, die Kritik der Bürger am Ausmaß sollte ernst genommen werden. Der Park war zur Landesgartenschau 2000 nach den Plänen des Landschaftsgestalters Heinz Eckebrecht entstanden. „Wir alle sind bis heute stolz darauf“, so die Luckauerin.

Begründet hatte Laga-Geschäftsführer Jörg Kirstein die Arbeiten mit einem langjährigen Pflegerückstand. Jutta Dzielak brachte den Grund dafür auf den Punkt: „Es waren einfach nicht die Mittel da für eine fachlich fundierte Pflege.“ Sie  würdigte das große Engagement von Angelika Malarczuk und Gärtnerin Birgit Schulz, unter schwierigen Umständen das grüne Erbe zu erhalten.

Harry Müller (UWG/FDP) sagte, es seien verschiedene gärtnerische Ansätze möglich. Für die Obsterträge sei ein starker Rückschnitt nachvollziehbar, unter ästhetischen Gesichtspunkten sei er radikal. „Die Ästhetiker hätten sich durchsetzen müssen“, räumte er ein. Zugleich machte er darauf aufmerksam, dass Eckebrechts Konzept schon durch die Natur umgestaltet worden sei. Die Ursprungsidee sei ein Zusammenspiel von Altstadt, Grüngürtel und dem freien Blick auf die Landschaft gewesen.

Jutta Dzielak drängte darauf, die Luckauer zu informieren, wie im Park weiter verfahren wird.