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| 02:47 Uhr

Etappensieg für Radfahrweg an der B 96

Der erste Bauabschnitt des Radweges an der B 96 zwischen Luckau und Wierigsdorf ist am Dienstag freigegeben worden.
Der erste Bauabschnitt des Radweges an der B 96 zwischen Luckau und Wierigsdorf ist am Dienstag freigegeben worden. FOTO: R. Hofmann
Luckau/Gießmannsdorf. Der erste Bauabschnitt des Radweges an der B 96 zwischen Luckau und Gießmannsdorf ist am Dienstagnachmittag öffentlich freigegeben worden. "Das Teilstück erstreckt sich über eine Länge von etwa 535 Metern von der Ortsumfahrung Luckau bis zum Ortseingang Wierigsdorf", sagt Michael Krüger, Bauamtsleiter von Luckau. R. Hofmann

Am südlichen Ortseingang von Wierigsdorf entstand eine Querungsinsel, da dort die Lage des Radweges wechselt. Zugleich diene die Insel zur Reduzierung der Geschwindigkeit und erleichtere somit den Radfahrern die Überquerung der B 96, wie das Bauamt weiter mitteilt. Der nun fertiggestellte Abschnitt schließt an den bereits abgeschlossenen kommunalen Radweg an. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 220 000 Euro und werden vom Bund getragen, so der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg. Die asphaltierte Baufläche beträgt 1000 Quadratmeter. Die Querungsinsel wurde mit Granitbordeinfassungen gestaltet. Als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme werden Bäume entlang des Radweges gepflanzt, teilt der Landesbetrieb mit.

Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos) appelliert derweil an die Anwohner in Wierigsdorf und Gießmannsdorf, das Vorhaben für den Ausbau der nächsten Radstrecke zwischen den beiden Dörfern zu unterstützen. "Uns sind die Proteste bekannt. Doch wir wollen eine gemeinsame Lösung", sagt Lehmann am Rande der Freigabe des ersten Abschnittes. "Wir führen bereits Gespräche mit den Anwohnern", betont Frank-Dieter Manteufel, Dezernatsleiter Planung des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg. "Der gemeinsame Rad- und Gehweg befindet sich in Händen des Straßenbaulastträgers und der Kommune", sagt Manteufel. Grund und Boden der Anwohner soll teilweise mit genutzt werden. Sollten sich diese dagegen aussprechen, setzt ein Planfeststellungsverfahren ein. "Wir müssen uns fragen, ob der Umfang dieser Verfahren noch zeitgemäß und notwendig sei", so Lehmann. Für 2014 ist die Realisierung des zweiten Abschnittes geplant. "Abhängig von Mittelzuweisung und Planungsfortschritt", so der Bürgermeister.