| 02:42 Uhr

Eselnachwuchs in Raddusch und bunte Bälle in Calau

FOTO: Peb1
Das war die Überraschung in Raddusch.Esel "Gaby" hat dem Radduscher Züchter Lothar Lawecki Nachwuchs beschert: Dieser Tage kam ein Stutenfohlen zur Welt. Hannelore Kuschy

Bei einer Tragezeit von elf 14 Monaten war der Zeitpunkt der Geburt praktisch unvorhersehbar. Zwischen zwei Fütterungen war es dann schließlich so weit. Noch ziemlich wackelig stand der Nachwuchs neben seiner Mutter. Die passte natürlich argwöhnisch auf, dass niemand dem Esel-Nachwuchs zu nahe kommt, nicht einmal der Züchter. Einen Namen hat der Esel allerdings noch nicht bekommen. Gern können Sie, liebe Leser, dabei mithelfen und Vorschläge unter dem Betreff Eselname Raddusch schicken per Mail an red.spreewald@lr-online.de.

Über einen Besucherrekord freut sich die Künstlergruppe Annett Wagner, Ulrike Soewe, Konstanze Weidhaas, Malgorzata Suwalski diesmal beim Tag des offenen Ateliers. Ihre gemeinsame Ausstellung in der Zimmerei Altkrüger in Lübben haben 330 Besucher gesehen. "Das ist ein wahrer Rekord und hoher Anstieg gegenüber dem Vorjahr mit 250 Gästen", stellt Malgorzata Suwalski fest. "Es ist sehr erfreulich, dass es so ein großes Interesse für Kunst gibt."

Vom Brandenburger Wünschewagen waren Yvonne Scherbatzki, Inhaberin der Suppenbar Poliwka, und Sandy Krüger, Inhaberin des Naturkostladens Priroda, sofort überzeugt. Die Burger Unternehmerinnen unterstützt das Ehrenamtsprojekt zunächst beim Burger Wichtelmarkt, wo sie die Besucher fleißig am Rad drehen lassen. Am Ende waren 400 Euro eingesammelt. Diese Summe übergaben die beiden Frauen jetzt an den Projektleiter Jürgen Haase, an die ehrenamtlichen Helferinnen Trixi Kaiser-Klopfleisch und Silke Friese sowie an die Cottbuser ASB-Chefin Michaela Lorenz und den Geschäftsführer des ASB Lübbenau/Vetschau, Alexander Kohl.

Als kleine Dankesgeste überreichte Trixi Kaiser-Klopfleisch handgefertigte Wünschewagen-Mäuse. Eine Cottbusser Seniorengruppe häkelt die blauen Lesezeichen für die Fahrgäste, Begleiter und Förderer des Wünschewagens. Die zwei Burger Geschäftsfrauen versprachen, das Projekt auch weiterhin zu unterstützen. Denn der Wünschewagen ist ein gemeinnütziges Projekt des ASB-Landesverbandes

Brandenburg. Der Wagen erfüllt sterbenskranken Menschen jeden Alters mit einer Reise an den Ort ihrer Wahl einen letzten großen Wunsch.