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| 01:03 Uhr

Erste Bilder ausgesucht und Kartenmaterial gesichtet

Gut 25 ehemalige Einwohner der verschwundenen Dörfer unterstützen mit Ideen und Leihgaben die neue Ausstellung, die im Naturparkzentrum vorbereitet wird.
Gut 25 ehemalige Einwohner der verschwundenen Dörfer unterstützen mit Ideen und Leihgaben die neue Ausstellung, die im Naturparkzentrum vorbereitet wird. FOTO: Foto: Naturparkzentrum
Wanninchen.. Erinnerungen wurden kürzlich geweckt, als sich gut 25 Bürger aus Wanninchen, Pademagk, Presenchen, Gliechow, Torno, Stoßdorf und Gliechow im Naturparkzentrum trafen, um gemeinsam mit dem Team des Heinz Sielmann Naturparkzentrums die geplante Ausstellung „Verschwundene Foto: Naturparkzentrum

Dörfer“ vorzubereiten.

Exposition bis zum Herbst
Ihre Heimatorte mussten dem Braunkohletagebau weichen und sind somit verschwunden. Den Orten soll die neue Ausstellung im Naturparkzentrum gewidmet werden, die am 3. April eröffnet werden soll. „Zu sehen sein wird die Ausstellung bis zum Herbst und wird mit einem großen Dorffest beendet“ , so Sybille Hartnick, die zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit und Marketing ist.
Gemeinsam mit Christiane Paschke und Katja Weber suchte sie aus mitgebrachten Fotoalben Bilder heraus, sichtete Kartenmaterial und erfuhr viel Interessantes aus dem Leben der ehemaligen Einwohner. Dietmar Vogel, der früher in Wanninchen lebte, steuerte einen Lichtbildervortrag bei.
Mit der Ausstellung soll ein Ort der Begegnung geschaffen werden, um interessierten Bürgern, Gästen und vor allem auch Kindern Einblicke in die Vergangenheit der Region zu geben. „Wir wollen begreiflich machen, was der Braunkohleabbau für Wunden gerissen hat - bei den Menschen und in der Natur“ , so Hartnick.
Bis zur Ausstellungseröffnung am 3. April gibt es noch viel zu tun. Die vielen Fotos, Zeitungsartikel und verschiedene Leihgaben müssen zusammentragen werden, die das Leben der Dörfer wiederspiegeln.

Arbeitsgruppen sollen helfen
Beim nächsten Treffen am 2. Februar um 17 Uhr in Wanninchen sollen Arbeitsgruppen gebildet werden, die bei der inhaltlichen Gestaltung der Schautafeln und bei der thematischen Darstellung das Team im Naturparkzentrum unterstützen werden. (bg)
Interessierte Bürger, die das Naturparkzentrum und die Ausstellung mit Leihgaben, Rat und Tat unterstützen wollen, können sich telefonisch unter der Rufnummer 03544/55 77 55 melden.