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Eine spannende Volleyballnacht

Vollen Einsatz zeigte auch Favorit und Titelverteidiger "Nicht therapierbar" am Netz. Doch diesmal mussten sich die Freizeitsportler aus Beesdau, Finsterwalde und Dresden mit dem siebenten Platz begnügen.
Vollen Einsatz zeigte auch Favorit und Titelverteidiger "Nicht therapierbar" am Netz. Doch diesmal mussten sich die Freizeitsportler aus Beesdau, Finsterwalde und Dresden mit dem siebenten Platz begnügen. FOTO: Birgit Keilbach/bkh1
Luckau. Eine Nacht lang spannende und hochklassige Spiele an drei Netzen hat auch das zwölfte Luckauer Volleyball-Night-Event wieder geboten. Am frühen Sonntagmorgen standen die Sieger in der Sporthalle an der Schanze fest: Die "Endorphin Junkies" gewannen im Finale gegen "#ohana" und damit gingen die beiden ersten Plätze an zwei Teams aus Berlin. Birgit Keilbach

Beide waren erstmals in Luckau angetreten. Den dritten Platz belegten "Die Schlagfertigen" aus Cottbus und Umgebung. "Es gibt ja nicht so viele Nachtturniere in der Region. Und es ist ein schönes Turnier hier in Luckau", sagte Torsten Götze, der mit seinen Mitspielern schon mehrmals dabei war.

Das kann auch in Zukunft so bleiben, denn Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann sicherte den Freizeitsportlern zu, dass die Sporthalle der Oberschule "An der Schanze" auch im kommenden Jahr wieder zur Verfügung stehen wird. "Ohne das Volleyball-Night-Event wäre der Luckauer Sportkalender um ein attraktives Turnier ärmer", sagte der sportliche Verwaltungschef. Christian Bodenstein, Marie Christin Knöfel und Anne Moeß vom Orga Team hatten das Night-Event wieder gut vorbereitet.

Die zwölfte Auflage war besonders dadurch gekennzeichnet, dass unter den 15 teilnehmenden Teams überwiegend neue Freizeitmannschaften waren. Die fantasievollen Namen reichten von "Baller das da rein", dessen Mitspieler aus Ruhland, Schwarzheide und Senftenberg angereist waren, über "InTeam" mit Spielern aus Crinitz und Umgebung bis "Wir arbeiten dran" mit Volleyballern aus Luckau, Lübbenau und Berlin. Einmal wöchentlich spielen Letztere in ihrer Freizeit. "Ehrgeiz am Netz ist auch bei uns da. Aber es ist eine gemeinschaftlichere Sportart als zum Beispiel Fußball", erklärte Jan Zittlau. Regelmäßig treffen sich auch die Freizeitvolleyballer vom SV Blau-Weiß Lubolz. "Wir spielen zweimal in der Woche zusammen und das Turnier ist eine schöne Abwechslung", erzählte Andrea Altkuckatz. Nach vielen Jahren Pause waren sie diesmal wieder dabei. Die Platzierung sei nicht so entscheidend. "Hauptsache es macht Spaß", sagte Vincent Traube.

Neu war auch das Team "Energy" aus Luckau, das sich Paula Klug und Maren Hoffmann zusammenstellten. 2016 waren sie schon in anderer Konstellation dabei. Doch weil jeweils nur ein Mädchen mitspielen durfte, nahmen sie die Teambildung diesmal selbst in die Hand. "Wir sind montags immer zum Volleyballtraining ins Gymnasium gegangen und haben dort unsere Mitspieler gefunden." Zwar spielten sie heute alle erstmals zusammen, "aber wir haben uns schon von Satz zu Satz gesteigert", erzählten die zwei jungen Frauen. Vor allem geht es beim Nachtturnier um den Spaß an der Sache und statt Party eben Sport zu machen. So sahen es die "Berliner Jungs", die allerdings alle aus Luckau stammen. Auch sie haben sich erst vor zwei Wochen fürs Turnier zusammengefunden. "Die Atmosphäre hier ist ganz entspannt. Und wir wollen in diesem Jahr öfters zusammen Volleyball spielen", sagte Paul Hönicke. Am Biertisch entstand die Idee für eine Teilnahme an der sportlichen Nacht auch beim Team "Ups, Flasche leer". "Wir spielen alle zum ersten Mal zusammen und machen das Beste draus", sagte Florian Koch.

Zum Thema:
4. Wir arbeiten dran5. Top, die Fette grillt6. Orga-Team7. Nicht therapierbar8. Nimm du, ich hab ihn sicher9. BallerDasDaRein10. Die Optimisten11. Ups, Flasche leer12. Die Bankwärmer13. InTeam14. Team Energy15. Berliner Jungs