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| 02:43 Uhr

Eine Schifffahrt zur Belohnung

Fröhliche Runde: Bildungsdezernent Carsten Saß (l.) mit den besten Absolventen des Jahrgangs aus dem Landkreis.
Fröhliche Runde: Bildungsdezernent Carsten Saß (l.) mit den besten Absolventen des Jahrgangs aus dem Landkreis. FOTO: Pressestelle LDS
Zeuthen. Es ist zu einer guten Tradition geworden, dass der Landkreis Dahme-Spreewald die besten Absolventen jedes Jahrgangs für ihre hervorragenden schulischen Leistungen ehrt. Ingvil Schirling

So waren Anfang der Woche die Schüler der Gymnasien mit einem Notendurchschnitt bis 1,4 und die Jahrgangsbesten der Förderschulen im Landkreis zu einer zweistündigen Schifffahrt mit gemütlicher Kaffeerunde auf dem Zeuthener See eingeladen.

Von den 87 Abiturienten und neun Schülern, die eine Einladung erhalten hatten, nahmen rund 50 an. Gemeinsam mit Schulleitern oder Lehrern kamen sie auf die MS Olympia von der Personenschifffahrt Fußwinkel, die kurz nach 14 Uhr von der Anlegestelle in Zeuthen ablegte. Pech hatten einige Luckauer, die auf der Autobahn hoffnungslos im Stau standen und es nicht bis zur Abfahrt schafften.

Während Kapitän Rolf Fußwinkel die MS Olympia rund um den Schmöckwitzer Werder steuerte, gab es zunächst im Salon die Auszeichnungsrunde. "Unser Dank und Respekt gilt ihren Leistungen. Egal, an welcher Schule, sie alle haben Hervorragendes geleistet", begrüßte Bildungsdezernent Carsten Saß (CDU) die Jugendlichen. Ein guter Abiturjahrgang sei auch immer das Ergebnis einer guten Schule. Deshalb gelte der Dank auch Lehrern und Eltern, denn auch sie hätten die zu Ehrenden durch eine lange Schulzeit mit vielen Klausuren und Prüfungen begleitet. "Sie haben ihre Schullaufbahn nicht nur bestanden - ja sogar als Beste absolviert und sich somit eine gute Ausgangsbasis für den weiteren Lebensweg geschaffen", so Saß. Er überreichte Urkunden, einen "Landkreis-USB-Stick" und Blumen und nahm sich die Zeit, für jeden Einzelnen persönliche Worte zu finden. Er wollte wissen, wie die Zukunftspläne aussehen - da stehen Medizin, Lehramt, Chemie, Physik, aber auch duale Studiengänge im Finanzbereich ganz oben -, und ob die Absolventen nach der Ausbildung oder dem Studium in den Landkreis zurückkehren. Letztes ist ihm besonders wichtig.

Dann wurde das Kuchenbuffet ge stürmt und noch einmal über die Schulzeit geplaudert. "Der Kuchen ist echt lecker", sagte Ulrike Dahms. Sie hatte es sich mit anderen auf dem Oberdeck gemütlich gemacht. Man war sich einig, dass es eine gute Sache ist, wenn alle zusammenkommen, man einmal über den Tellerrand schauen kann, um zu sehen, was die anderen so machen.

Indessen hatte sich im Salon um Frank Kausch, stellvertretender Leiter des Schillergymnasiums in Königs Wusterhausen, eine rege Diskussion entwickelt. Man ließ noch einmal Revue passieren, was in den vergangenen Jahren alles passiert ist. Nach vorn auf Perspektiven und Herausforderungen zu schauen, das riet Carsten Saß den Jugendlichen: "Sie haben gutes Rüstzeug mitbekommen, um sich in unserer Welt zu behaupten, ihre Ziele zu erreichen.