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| 02:51 Uhr

Ein Liebeslied für Störche

Jutta Soulis, Geschäftsführerin des Klinikums Dahme-Spreewald, wurde im DRK-Mobil von Schwester Christine Fischer betreut.
Jutta Soulis, Geschäftsführerin des Klinikums Dahme-Spreewald, wurde im DRK-Mobil von Schwester Christine Fischer betreut. FOTO: R. Münch
Wie mit einem Liebeslied Störchen geholfen werden kann, haben Hobbygärtner der Anlage "Jugend" an der Lübbenauer Kraftwerkstraße in dieser Woche erfahren. Die Berliner Gesellschaft "Unser Land – Unser Lied" unterstützt mit einem Teil des Verkaufserlöses dieses Liebeslieds an Brandenburg Projekte des Naturschutzbundes. hk jg jg jg ho

Und damit auch die Erneuerung des Storchenhorstes an der Kraftwerkstraße, auf dem Storcheneltern seit dem Jahr 2008 insgesamt 18 Junge großgezogen haben. "Wir stellen noch 100 CD zur Verfügung und spenden noch einmal 50 Prozent aus dem Verkauf für den Naturschutzbund", sagt Manja Jessat von der Gesellschaft. Zum ersten Mal war das Lied mit der Musik von Robert Gläser und Marcus Gorstein beim Brandenburgtag in Lübbenau aufgeführt worden. "Jetzt haben wir dazu auch Chornoten schreiben lassen", so die Berlinerin.

Die Frauen aus dem Spreewald sind in den zurückliegenden Tagen mehrfach und natürlich völlig zu Recht gewürdigt und geehrt worden. Anlass dafür ist der Internationale Frauentag. Bei der Ladies Night im Lübbenauer Einkaufszentrum Kolosseum sorgte unter anderem Schlagersänger Andreas Schenker für großes Hallo, der "Barfuss durch die Hölle" ging, das Kolosseum aber wohlbehalten verlassen konnte. Und wie das mit der Gleichberechtigung so ist, nicht nur die Hundertschaften Frauen hatten ihren vergnüglichen Abend. Auch die Männer "hatten ihren Spaß - ich war einer von ihnen", bekannte Center-Manager Konrad Wachsmuth. Schließlich fahren die Frauen zum Herrentag mittlerweile ja auch Fahrrad.

Die Suche nach einem Vorstand für den Verein "Klare Spree" erwies sich in dieser Woche enmal mehr als schwierig (siehe auch Seite 15). Mehrfach hielten sich potenzielle Kandidaten zurück, die sich fachlich als nicht geeignet ansahen. Ein flammendes Plädoyer für geregelte Verantwortung und Kompetenze beim Vorstand hielt der Lübbener Arzt Dr. Wolfram Kinze. "Wir wählen doch keine Verwaltung, sondern eine Regierung", sagte er. Klarheit in der Sache hat er in seinem Berufsleben immer bevorzugt, schließlich, darauf verwies Kinze, habe er 30 Jahre lang die Psychiatrische Klinik in Lübben geleitet. Da rief jemand aus der Runde: "Da sind Sie ja genau der Richtige für unseren Verein."

Höheren Beistand vermutete der Landrat des Oberspreewald-Lausitz-Kreises, Siegurd Heinze, dieser Tage in Lübbenau: Dort gab es den Auftakt für den Digitalfunk bei der Feuerwehr, der in Dahme-Spreewald und Elbe-Elster schon installiert ist. Der parteilose Verwaltungschef besah sich eines der Bauteile (siehe Foto), das mit einem Logo verziert ist. "Sieht ein wenig aus wie Batman", sagte Heinze. Der superstarke Fledermausmann würde manchmal gebraucht, noch dazu mit seinem supertollen Batmobil, einer futuristischen, alles könnenden Kiste. Zumindest ein kleines Buchstabenspiel im Englischen führt zur harten Realität bei vielen Spreewälder Feuerwehren. Anstelle eines hochmodernen Batmobils fahren die Wehrleute eher "bad Mobile", und bad heißt: schlecht, schlimm, übel. Ein Fahrzeug, das in Lübbenau bestückt worden ist, ist Baujahr 1981. Wobei, die Batmobile stammen zum Teil aus den 1940- oder 1960er Jahren.

Blutpräparate sind ein wichtiges Behandlungsmittel im Klinik alltag. Als am Montag dieser Woche zum ersten Mal das DRK-Blutspendemobil an der Spreewaldklinik in Lübben Station gemacht hat, gingt Jutta Soulis, Geschäftsführerin der Klinikum Dahme-Spreewald GmbH, mit gutem Beispiel voran und spendete Blut. "Viele unserer Mitarbeiter und auch Schüler spenden regelmäßig Blut. Die Idee, noch mehr Beschäftigte des Klinikums dafür zu begeistern und anderen, die gerade in der Nähe des Krankenhauses sind, die Möglichkeit zur Blutspende zu geben, haben wir Ende 2013 prämiert", sagt sie. Das DRK-Blutspendemobil soll künftig dreimal im Jahr an der Spreewaldklinik in Lübben stehen.