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| 02:43 Uhr

Ein ganzer Tag im Zeichen des Sports

Beim Sportfest der Generationen stellten sich die verschiedensten Abteilungen des TSV vor, darunter auch die Boxer Luke Jason Heininger (l.) und Oskar Graßmann (r.).
Beim Sportfest der Generationen stellten sich die verschiedensten Abteilungen des TSV vor, darunter auch die Boxer Luke Jason Heininger (l.) und Oskar Graßmann (r.). FOTO: B. Keilbach/bkh1
Dahme. Der Dahmer Turn- und Sportverein Empor kann auf eine lange Tradition in der Flämingstadt zurückblicken. In insgesamt 14 Abteilungen bietet er für alle Altersgruppen vielfältige Möglichkeiten, aktiv Sport zu treiben. bkh1

Am Samstag trafen sich fast alle zu einem gemeinsamen Sporttag auf dem Areal an der Dahmer Sportwelt. Vereinsvorsitzender Kevin Kühne dankte allen, "die sich für den Erhalt der Tradition einsetzen und in Dahme die Fahne des Sports hochhalten."

Das Sportfest für alle Generationen zeigte das große Bild des Vereins. Auf dem Fußballrasen kickten zum Beispiel Emil und Franz Puhlmann gemeinsam mit ihrem Vater André gemeinsam im "Team Deutschland". Mit Spannung und anfeuernden Rufen für die Enkel verfolgte Opa Josef Goldfuß das Geschehen vom Spielfeldrand aus. "Für uns ist es wie ein Familienfest, eine gute Idee", sagte André Puhlmann. Ein Stück weiter hatte die Aerobic-Gruppe ihre Treppchen aufgebaut und demonstrierte, was bei ihnen im Training läuft. Nebenan konnte Yoga praktiziert werden. Im Boxring flogen die Fäuste. Trainer Karl-Heinz Brünig hatte Sportler vom Olympiastützpunkt und vom Verein Eintracht Frankfurt eingeladen. "Wir wollen zum Jubiläum attraktive Kämpfe zeigen und Interessenten gewinnen", sagte der Trainer. Langfristiges Ziel sei es, den Boxsport in Dahme wieder zu beleben und an frühere erfolgreiche Zeiten anzuknüpfen.

Die Volleyball-Abteilung ließ die Bälle übers Netz fliegen. Rund 50 Mitglieder zählt sie derzeit. "Davon sind 32 Kinder. Vor drei Jahren waren es nur sechs", verweist Volker Weigmann auf eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit. "Bei uns steht der Spaß im Vordergrund. Wir fahren nicht zu Punktspielen aber zu ganz vielen Freundschaftsspielen in der Umgebung", ergänzt der stellvertretende Abteilungsleiter. Beim Tischtennis konnten sich Interessierte in der Halle ausprobieren. Frank Schiller kam dabei ganz schön ins Schwitzen. "Ich mache das nur als Hobby, aber es macht Spaß", sagte er. Detlef Peglow gehört zur Mannschaft, die derzeit in der 2. Landesliga spielt. Ein weiteres Team spiele in der 2. Landesklasse, erläuterte er. 15 Aktive zähle die Abteilung aktuell. Nebenan zeigten die Judoka, wie gekonnte Würfe auf der Matte aussehen. Auch hier ging es darum, den Nachwuchs zu interessieren, denn leider gebe etwa die Hälfte der Anfänger nach rund zwei Jahren wieder auf. "Es dauert länger, bis das Leistungsniveau erreicht ist und dreimal in der Woche muss trainiert werden", erklärte Frank Hammer. Doch es sei auch möglich, Judo als Freizeitsport zu betreiben, und einmal wöchentlich zu trainieren, ergänzte er.

Während des Sportfestes war es auch möglich, das Sportabzeichen abzulegen. Das Angebot des Kreissportbundes wurde Timo Klischan zufolge recht gut angenommen. "Es gibt einen Wettbewerb der Vereine und Schulen im Land Brandenburg. Wer die meisten Sportabzeichen hat, kann auch einen Preis gewinnen", informierte er.