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Ehrung für Ehrenamtliche

Das Ehrenamt ist die Stütze für den Brand und Katastrophenschutz, hat gestern der Brandenburgische Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD, Foto: dpa) gesagt, bevor er 66 Brandenburger für besondere Leistungen und hervorragende Verdienste im Brand- und Katastrophenschutz auszeichnete. Er überreichte ihnen bei einem Empfang für Einsatzkräfte am Abend in Potsdam das Ehrenzeichen des Landes Brandenburg im Brand- oder Katastrophenschutz. bt bt red/ue

Angesichts der sinkenden Zahl von ehrenamtlichen Einsatzkräften müssten Land und Kommunen Lösungen herbeiführen, um auch für die Zukunft die Tageseinsatzbereitschaft und die Ausbildungsstandards zu erhalten. "Wir können aber nicht immer mehr von immer weniger Einsatzkräften einfordern", unterstrich der Minister.

Er dankte den Einsatzkräften auch für ihre Unterstützung bei der raschen Unterbringung der großen Zahl von Flüchtlingen im vergangenen Jahr. "Ohne Sie hätten wir es nicht geschafft. Sie waren ganz selbstverständlich da und agierten professionell", sagte er.

Zu den Ausgezeichneten gehören Mike Bernhardt und Carsten Pötsch aus dem Landkreis Dahme-Spreewald. Sie erhielten das Ehrenzeichen im Brandschutz in Silber am Bande.

Dass die Hilfeleistung nicht an Ländergrenzen halt macht, hat Toni Nagel aus Lübben bewiesen. Das Mitglied des Ortsverbandes Lübben des Technischen Hilfswerkes hat an einem Vorbereitungsworkshop und einer dreitägigen Feldübung teilgenommen. Dabei wurde in Norwegen trainiert und ein Szenario angenommen, bei dem starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt haben. Hinzu kam ein Sturm, so dass für diesen Katastrophenfall ausländische Hilfskräfte angefordert wurden.