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| 01:36 Uhr

Drehnaer Bierbrauer stoßen auf die Zukunft an

Zur Feier des Tages durften die Gäste einen Blick ins Allerheiligste, den Braukessel, werfen. Foto: Ingvil Schirling
Zur Feier des Tages durften die Gäste einen Blick ins Allerheiligste, den Braukessel, werfen. Foto: Ingvil Schirling FOTO: Ingvil Schirling
Fürstlich Drehna. Die Freude war ihnen anzusehen: Auf den Tag genau zehn Jahre ist es am heutigen Samstag her, dass die älteste Brauerei Brandenburgs, die Schlossbrauerei Fürstlich Drehna, wirtschaftliche Turbulenzen samt Insolvenz hinter sich ließ und seither in ruhigem Fahrwasser Richtung Erfolg schippert. Für Geschäftsführer Arno Schelzke und Betriebsleiter Mario Jürisch ein Grund, stolz zu sein auf die gemeinsam mit zwölf Mitarbeitern erbrachte Leistung.

Zur Feier des Tages stießen sie mit einer neuen, fruchtig-herben Bier-Sanddorn-Kreation an, ließen hinter die Kulissen der Braukunst blicken und luden die Fürstlich Drehnaer zu Freibier und Bratwurst ein. Jürisch dankte unter anderem Geschäftsführer Schelzke dafür, den Mut bewiesen zu haben, die Brauerei zu übernehmen. Der dankte umgekehrt den Mitarbeitern mit einer Lohnzulage, die er ihnen mit Handschlag überreichte.

An die spannungsgeladenen Tage der Insolvenz erinnerten sich beide, als wären sie gestern gewesen. Heute verzeichnet das Unternehmen eine steigende Produktion. Zu Zugpferden wie dem Honigbier wird vielleicht bald die Sanddorn-Kreation stoßen, die bei den Gästen gut ankam. Der Name wird noch gesucht - nicht die einzige Aufgabe für die Drehnaer Bierbrauer in der Zukunft. Ingvil Schirling