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Doch vier Etagen für das neue Jobcenter?

Lübben/Königs Wusterhausen. Das neue Verwaltungsgebäude des Landkreises in Königs Wusterhausen könnte doch viergeschossig werden. Im jüngsten Bauausschuss orientierte die Verwaltung in ihrer Projektvorstellung wieder auf beide Varianten. Ingvil Schirling

In der Vergangenheit war die Frage, ob der Neubau drei oder vier Etagen haben soll, heiß diskutiert worden. Der Bauausschuss blieb auch diesmal bei seiner Befürwortung der vier Stockwerke.

Ziel des Neubaus ist es, verschiedene Verwaltungseinheiten, die derzeit in Königs Wusterhausen verteilt arbeiten und zur Miete einquartiert sind, in einem eigenen Haus zusammengeführt werden. Für die Investition sind derzeit rund zehn Millionen Euro veranschlagt - bei vier Stockwerken. Bei drei Etagen wären es 8,8 Millionen Euro. Einem Kostenanstieg von 19 Prozent, so rechnet die Verwaltung es vor, stünden allerdings 25 Prozent mehr Arbeitsplätze (konkret 238 statt 191) und 21 Prozent mehr Nutzfläche gegenüber. Die Kosten je Arbeitsplatz lägen im Vergleich beim höheren Gebäude fünf Prozent niedriger. Dafür sprechen weiter der konzentrierte Verwaltungsstandort und eine geringere Flächenversiegelung. Die Vorentwurfsplanung steht, notwendige Flächen sind gekauft. Einziehen sollen neben dem Jobcenter das Straßenverkehrsamt und Teile des IT-Bereichs. Über die Größe des Gebäudes müssen letztlich die Abgeordneten entscheiden.