Die Kontaktaktsperre und Eindämmungsverordnung hat auch die Arbeitsweise des Netzwerkes Gesunde Kinder verändert. Um Eltern und Familie dennoch weiterhin informieren zu können, haben sich Austausch-Möglichkeiten zunehmend ins Internet verlagert.

Statt Themenabende gibt es aus diesem Grund nun auch Videokonferenzen zu unterschiedlichen Themen. In einem davon geht es um „Hochsensibilität bei Kindern und Eltern“.

Stimmungsumschwung bei Reizüberflutung

Manche Kinder und Erwachsene scheinen mehr zu sehen, mehr zu fühlen, mehr nachzudenken als andere. Sie sind „hochsensibel“ und reagieren viel stärker auf Reize aus der Umwelt.

Hochsensible Eltern hingegen wirken nachdenklicher, gewissenhafter und mitfühlender als andere und sind bedingt durch Job, Familie und Alltag vielen Reizüberflutungen ausgesetzt. Geraten hochsensible Kinder und Erwachsene in eine überfordernde Situation, kann es passieren, dass sie einfach urplötzlich anders werden. Ebenso typisch wie aggressives oder abwehrendes Verhalten sind in einer solchen Situation auch das Abschalten und Sich-Zurückziehen.

Tipps vom Experten

Aber was tut hochsensiblen Kindern und Erwachsenen gut? Wie kann Hochsensibilität den Alltag bereichern? Welche Strukturen sind für hochsensible Kinder sinnvoll? Das Netzwerk Gesunde Kinder Dahme-Spreewald der Arbeiterwohlfahrt Regionalverband Brandenburg Süd greift das Thema sowohl am Donnerstag, 7. Mai, als auch am 11. Juni um jeweils 20 Uhr als Online-Themenabend auf. Die Veranstaltungen finden in Form einer Videokonferenz statt.

Marina Rossa, Coach für Hochsensibilität und Trainerin für Stressmanagement, gibt Tipps für den Umgang mit hochsensiblen Kindern bzw. Impulse für den Umgang mit der eigenen Hochsensibilität. Anmeldungen mit dem entsprechenden Wunschtermin per E-Mail an: contact@heart-mind-balance.com.