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| 02:48 Uhr

Die Vereine sind seit Jahren die Seele der Luckauer Gemeinschaft

Szenen aus dem neuesten Stück "Götter wie Du und ich" bot die Jugendgruppe der Luckauer Theaterloge dem Publikum. Am 20. Juni wird es im Luckauer "Capitol" aufgeführt.
Szenen aus dem neuesten Stück "Götter wie Du und ich" bot die Jugendgruppe der Luckauer Theaterloge dem Publikum. Am 20. Juni wird es im Luckauer "Capitol" aufgeführt. FOTO: Keilbach/bkh1
Luckau. Unter dem Motto "Gemeinschaft in Vereinen" stand die diesjährige Luckauer Museumsnacht. Die unterhaltsame Einstimmung auf das lange Pfingstwochenende erlebte ihre 13. B. Keilbach/bkh1

Auflage.

Was Vereine und Museum miteinander zu tun haben, erlebten während des abendlichen Streifzugs durch die Etagen der Kulturkirche rund 160 Besucher. Unter ihnen befanden sich Vertreter von elf verschiedenen Vereinen. Wie bereits in den vergangenen Jahren gestalteten die Ehrenamtler das Programm mit, diesmal nahezu ausschließlich. Die Niederlausitzer Musik- und Kunstschule bot Gesang und schwungvolle Klavierstücke, der Luckauer Kammerchor "Cantemus" unterhielt mit Liedern aus seinem Repertoire. Die Theaterloge gab eine erheiternde Kostprobe des neuesten Stücks der Jugendgruppe "Chaos Connection". In der obersten Etage moderierte Dr. Chris Neiße vom Luckauer Heimatverein die Vorstellungsrunde weiterer Vereine. So boten die Luckauer Schützengilde, der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr und als ältester Verein die "Commune Calauer Vorstadt" Einblick in ihre Aktivitäten. Letztere besteht seit 1668 als Gemeinschaft der in den zugehörigen Straßen wohnenden und sich gegenseitig helfenden Nachbarn, die sich mundartlich "Noppern" nennen, wie Vereinschef Gerd Walter erläuterte.

Gemeinsam mit der Nachbargemeinschaft Sandoer Vorstadt bildeten sie die Vorläufer der heutigen Vereine in der Gartenstadt, blickte Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos) in die Geschichte. Heute seien Vereine nicht mehr einfach Zweckgemeinschaften.

"Sie sind die Seele der Gemeinschaft aller Luckauer, sie geben Geborgenheit und vermitteln Heimatgefühl", sagte der Verwaltungschef, der zur diesjährigen Museumsnacht den Landrat des Dahme-Spreewald-Kreises, Stephan Loge (SPD), mitgebracht hatte.

Diesem bot der "Alde Kawuschke" alias Hans-Joachim Jänsch augenzwinkernd gleich einen neuen Amtssitz in Luckau an: "Das Logenhaus steht schon." Während die Einen gegen 23 Uhr zur Mondschein-Kahnfahrt aufbrachen, erlebten die Anderen noch schwungvolle Rhythmen mit dem Tanz-Club Luckau im Klostersaal.