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| 01:00 Uhr

Die Luckauer Nordpromenade ist wieder befahrbar

Die Luckauer Straße „Weg zur Feuerwehr“ an der Nordpromenade ist wieder befahrbar. Nachdem die Schwarzdecke aufgebracht worden war, sind jetzt nur noch einige Zufahrten zu pflastern und Randbereiche zu begrünen.
Die Luckauer Straße „Weg zur Feuerwehr“ an der Nordpromenade ist wieder befahrbar. Nachdem die Schwarzdecke aufgebracht worden war, sind jetzt nur noch einige Zufahrten zu pflastern und Randbereiche zu begrünen. FOTO: Zahn
Luckau.. Von der Calauer Straße ist die Nordpromenade für Autos jetzt wieder befahrbar. Die Arbeiten am Weg zur Feuerwehr sind bis auf einige Restarbeiten abgeschlossen. Der kompliziertere Straßenausbau im daneben liegenden Goetheweg soll Anfang Dezember fertiggestellt sein, erklärt LTL-Geschäftsführer Jörn Witte. Von Gabriele Bernhardt

„Mit dem Wetter haben wir bisher Glück gehabt“ , sagt Jörn Witte, Geschäftsführer der Firma Landschafts-und Tiefbau Luckau. Sein Unternehmen hatte den Zuschlag erhalten, die beiden Straßen auszubauen. Ein „Heimspiel“ für das Unternehmen, das es aber in sich hat. „Das sind enge Straßen, in denen wir kaum Lagerflächen haben“ , sagt er. Benötigtes Material werde deshalb auf dem Betriebshof gelagert und müsse von dort zur Baustelle transportiert werden.

Nur noch Restarbeiten
Der Weg zur Feuerwehr ist so gut wie fertig. Dort hat die Firma einen Regenwasserkanal, Beleuchtungskabel sowie Zufahrtsentwässerungen gelegt und die Einfahrten gepflastert. Eine Asphaltdecke ist eingebaut und die Anbindung zur Nordpromenade gepflastert worden. „Hier sind nur noch einige Restarbeiten zu erledigen“ , erklärt Witte. Derzeit füllen seine Mitarbeiter im Randbereich Erde für die Bepflanzungen auf und müssen noch die Laternen aufstellen. Ende nächster Woche soll auch das erledigt sein.

Viel Verständnis der Anlieger
„Mit den Anliegern war das hier ein sehr angenehmes Arbeiten“ , betont Witte, der auf anderen Baustellen schon ganz andere Erfahrungen gemacht hat. „Wir haben Bescheid gesagt, wenn sie ihre Grundstücke nicht befahren können, auch die Mülltonnen an den entsprechenden Tagen nach vorn gebracht.“ Ärger habe es zu keinem Zeitpunkt gegeben.
Parallel zum Feuerwehrweg war auch der Goetheweg in Angriff genommen worden. Aus Wittes Sicht der größere Brocken in den beiden Anliegerstraßen, weil dort mehr Versorgungsleitungen in die Straße müssen. „Tiefbau dauert nun einmal länger als der bloße Straßenbau“ , erklärt er. Und die Reihenfolge des Bauablaufs müsse eingehalten werden. Erst war der Schmutzwasserkanal eingebaut worden, dann die Trinkwasserleitungen mit ihren Hausanschlüssen. „Das ist am Montag erledigt“ , so der Fachmann. Dann wird die alte Trinkwasserleitung aus- und der Regenwasserkanal in der gleichen Trasse eingebaut. Erst danach kann der komplette Straßenausbau folgen. „Der Asphalt wird in einer Breite von viereinhalb Metern eingebaut, rechts und links kommen 50 Zentimeter Granitkleinpflaster.“ Wenn das Wetter weiter so mitspielt, ist der Tiefbau Mitte November, der Straßenausbau Anfang Dezember erledigt, so der Geschäftsführer.
Ein Masterplan des Bauamtes war die Voraussetzung dafür gewesen, dass die beiden Luckauer Straßen saniert werden können. Der Grund: Die für dieses Jahr bereitgestellten Mittel für die Luckauer Städtebauförderung waren nicht komplett verbraucht worden, weil private Hausbesitzer für ihre Sanierungsobjekte aus unterschiedlichen Gründen keinen Bankkredit bewilligt bekommen hatten. So werden 93 000 Euro Fördermittel in den beiden Straßen verbaut. Die Anlieger hatten im Vorfeld mehrheitlich für den Ausbau gestimmt, obwohl einige tief in die Tasche greifen müssen, weil ihr Grundstück an beide Straßen grenzt. Sie werden mit etwa neun Euro je Quadratmeter anrechenbarer Grundstücksfläche (Goetheweg) sowie 3,70 Euro (Weg zur Feuerwehr) an den Kosten beteiligt.

Zum Thema Hintergrund
Für 163 000 Euro wird im Goetheweg die Straße auf einer Breite von 4,50 Metern eine Splitmastixasphaltdecke und eine Regenwasserkanalisation erhalten. Der Weg zur Feuerwehr (116 000 Euro) ist auf einer Breite von 3,50 Metern asphaltiert worden und hat eine Regenwasserkanalisation bekommen.