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| 02:57 Uhr

Deutschlands Orientierungsläufer erobern Gehrener Berge

Gehren. Mehr als 700 Sportler kämpfen am Wochenende in den Gehrener Bergen (Gemeinde Heideblick) um die deutsche Meisterschaft im Orientierungslauf. Bei dieser Disziplin durchqueren die Läufer mit Hilfe von Landkarte und Kompass eine nur durch Kontrollpunkte festgelegte Strecke im Gelände. Lars Hartfelder / lrs1

Die Teilnehmer müssen dabei selbst die optimale Route finden. Neben körperlicher Fitness sind vor allem kognitive Fähigkeiten erforderlich. Der Orientierungslauf entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorrangig in Skandinavien und wird heute weltweit betrieben.

Veranstalter der deutschen Meisterschaften ist der Orientierungslauf-Verein USV TU Dresden. Die Strecke rund um die Naturbühne Gehren führt durch das Waldgebiet des Niederlausitzer Landrückens und ist von einer von Nordwesten nach Südosten durchziehenden Hangstufe geprägt. Die Höhenunterschiede betragen teilweise bis zu 60 Meter. Das Relief ist durch zahlreiche Seitentäler und Ausbuchtungen des Hanges gegliedert. Das fast ausschließlich mit Kiefern bewachsene Gelände hat einen weichen, sandigen Untergrund und ist von vielen Anstiegen geprägt.

Die Frauen müssen eine Strecke von etwa zehn Kilometer Luftlinie und 410 Höhenmeter absolvieren. Bei den Männern umfasst der Abschnitt 16,8 Kilometer und etwa 560 Höhenmeter. Die Einzelstarts zur deutschen Meisterschaft erfolgen in den verschiedenen Altersklassen am Samstag ab 10 Uhr. Die Siegerehrung findet am Abend um 20 Uhr im Festzelt auf dem Sportplatz in Walddrehna statt. Am Sonntag gibt es ab 10 Uhr den Deutschland-Cup. Der Massenstart erfolgt ebenfalls an der Waldbühne Gehren.

Sportler, Neulinge und interessierte Freizeitläufer haben Samstag von 10 bis 13 Uhr die Möglichkeit, selbst an einem Orientierungslauf teilzunehmen.