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| 02:41 Uhr

Der Ton wird rauer

Leserbrief. Zum Beitrag "Golßen schuldet erneut Darlehen" vom 30. Dezember schreibt Hans-Georg Nerlich aus Dahme/Mark: Mir ist aufgefallen, dass Bürger und gewählte Gemeindevertreter in öffentlichen Sitzungen mitunter recht diffamierend "abgewatscht" werden.

So wird ein Stadtverordneter in Golßen (von den Bürgern gewählt) vom Bürgermeister (nicht von den Bürgern gewählt) wegen einer durchaus berechtigten Nachfrage abgekanzelt. Zitat: "Wer nur ein bisschen intelligent ist, versteht das auch." Bei solch einer Ansage stellt sich natürlich die Frage: Wie hoch ist eigentlich der IQ des Stadtoberhauptes?

In Dahme/Mark werden nicht genehme Beschlussvorlagen vom Bürgermeister als "Wischi-Waschi-Anträge" oder vom Amtsdirektor als "Volksverdummung" bezeichnet. Das hat fast schon Bundestag-Niveau.

Da sollte man sich doch die Aussage des Luckauer Bürgermeisters zu Herzen nehmen, der im Hinblick auf die (auch von ihm seit 20 Jahren mitzuverantwortende) Situation im TAZV Luckau in der LR vom 29. Dezember formuliert: "Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam besonnen auf die neue Situation reagieren und nicht aufeinander losgehen".

Ein guter Vorsatz für 2016.