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| 02:43 Uhr

Der Radwegebau nimmt Gestalt an

Noch leben Radfahrer an der B 96 zwischen Golßen und Zützen gefährlich, doch heute beginnen die Arbeiten für den Radwegebau.
Noch leben Radfahrer an der B 96 zwischen Golßen und Zützen gefährlich, doch heute beginnen die Arbeiten für den Radwegebau. FOTO: asd1
Golßen. Heute starten die Vorarbeiten für den Bau des Radweges an der B 96 von Golßen nach Zützen. Damit nimmt ein lange erwartetes Vorhaben Gestalt an. Carmen Berg

Wie Thomas Mattuschka von der Bauüberwachung Süd im Landesbetrieb für Straßenwesen informiert, werden für die Trasse 40 Bäume gefällt. Wo das möglich sei, soll Grün jedoch erhalten bleiben, eine Reihe Hecken und Sträucher bleiben stehen, an diesen Stellen wird der Radweg um die Anpflanzungen herumgeführt, erklärt er.

Die 2,2 Kilometer lange Verbindung verläuft westlich der Bundesstraße. Die Fällarbeiten müssen aus Gründen des Naturschutzes bis zum 28. Februar abgeschlossen sein. Der Verkehr wird davon nicht beeinträchtigt.

Die eigentlichen Ausbauarbeiten werden Thomas Mattuschka zufolge im Juli folgen und voraussichtlich bis Ende des Jahres dauern. Es seien dabei unter anderem eine Brücke über die Dahme sowie mehrere Durchlässe zu erneuern, so der Fachmann.

Golßener und Zützener kämpfen seit mehr als zehn Jahren um den Radweg an der stark befahrenen B 96. Noch leben Radfahrer dort gefährlich, im Ernstfall hätten sie zwischen Lastern und Leitplanken, die mindestens auf der Hälfte der Strecke zu finden sind, zum Ausweichen keine Chance. Im vergangenen Herbst drohte das Vorhaben am Naturschutz zu scheitern, denn ein etwa 120 Meter langes Teilstück des Weges lag am Rand ein Flora-Fauna-Habitats. Unter Vermittlung des Landkreises fanden sich jedoch alle beteiligten Behörden und Kommunen an einem Tisch zusammen. Gemeinsam gelang es, das Verwaltungsprozedere zu verkürzen.