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| 02:41 Uhr

Darre zeigt die Geschichte der "Waffenbrüderschaft" im Osten

Lieberose. "Waffenbrüderschaft in der DDR – Konstruktion einer Tradition" heißt eine Ausstellung, die am Donnerstag, 31. März, 19 Uhr, in der Darre eröffnet wird. red/bt

"Der Direktor des Deutsch-Russischen Museums Karlshorst, Jörg Morre, und der Historiker Andreas Weigelt werden in die Ausstellung einführen", erklärt Jenny Eisenschmidt von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg.

Im Oktober 1970 begann das Manöver "Waffenbrüderschaft" in der Lieberoser Heide. Es war das erste Manöver des Warschauer Pakts, an dem alle sieben Mitgliedsstaaten teilnahmen. Obgleich es nicht das erste Großmanöver mit verbündeten Armeen war, so stellte es doch nach zwei Jahrzehnten Aufbauarbeit in der Nationalen Volksarmee den militärpolitischen Durchbruch für die DDR dar. Die Ausstellung spannt den Bogen von den Ursprüngen der ostdeutsch-sowjetischen Waffenbrüderschaft nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Selbstauflösung des Warschauer Paktes im Jahr 1991.

Die Ausstellung ist bis 6. Mai in der Darre (Schlosshof 3 a) zu sehen.