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| 18:28 Uhr

Würdigung
Dankeschön fürs Ehrenamt zum Denkmalstag

Zahlreich hatten sich die Luckauer zum Ehrenamtsfrühschoppen mit Kartoffelbrunch auf dem Luckauer Markt eingefunden.
Zahlreich hatten sich die Luckauer zum Ehrenamtsfrühschoppen mit Kartoffelbrunch auf dem Luckauer Markt eingefunden. FOTO: Birgit Keilbach
Luckau. Frühschoppen, Kartoffelbrunch und Führungen in Luckau. Ein Gottesdienst unter freiem Himmel bildete den Auftakt. Von Birgit Keilbach

Zum siebten Mal rückte am gestrigen Tag des offenen Denkmals auf dem Luckauer Markt das ehrenamtliche Engagement der Einwohner in den Blickpunkt.

Erstmals bildete ein Gottesdienst unter freiem Himmel den Auftakt. Er stand unter dem Leitgedanken „Dank mal!“ – einer Aktion des evangelischen Kirchenkreises Niederlausitz in diesem Jahr. „Wir nehmen uns oft zu wenig Zeit, inne zu halten und dankbar zu sein, für das, was wir haben“, machte Pfarrer Martin Meyer aufmerksam.  

Eine schöne Tradition sei es inzwischen, den Tag des offenen Denkmals mit einem Dankeschön für alle Ehrenamtler in der Stadt und ihren Ortsteilen zu verbinden, sagte Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos). „Ehrenamt bedeutet den Reichtum der Gemeinschaft, den wir hier in unserer Stadt haben“, betonte der Verwaltungschef und verband dies mit einem besonderen Dank an die vielen Kameraden der freiwilligen Feuerwehren, die in diesem Sommer nicht nur in Luckau und Umgebung, sondern auch bei Jüterbog und Potsdam Menschen vor den Gefahren des Feuers bewahrt haben.

Ohne Ehrenamt wäre auch der mit dem Frühschoppen verbundene Kartoffelbrunch nicht möglich, den Vereine gestalteten. In den Verkaufshäuschen hielten die Radballer, Rot-Weiß Luckau, der Feuerwehr-Verein Cahnsdorf, die Schlabendorfer und die Beesdauer Landfrauen, der Ortsverein Terpt, die künftigen Abiturienten des Bohnstedt-Gymnasiums sowie das AWO-Gut Kemlitz leckere Gerichte aus Kartoffeln in zahlreichen Variationen bereit. Für musikalische Unterhaltung sorgten die ehrenamtlichen Musiker des Orchesters „grenzenlos“.

Und nach dem Frühschoppen konnten die Gäste in der Stadt auf Denkmal-Entdeckungsreise gehen, den Hausmannsturm besteigen, die Nikolaikirche besichtigen oder einen Abstecher ins historische Wohnhaus am Markt 26 machen. In der Kulturkirche war eine Führung zur Geschichte des Hauses zu erleben, die Freimaurerloge hielt ihr Haus offen, das Napoleonhäuschen und der Bergfried am Schlossberg luden ebenso zur Besichtigung ein.