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"Danke" für die Arbeit der Dahmer Feuerwehrleute

Einen Fördermittel-Scheck für die Jugendfeuerwehren des Amtes Dahme hatte Ministerpräsident Dietmar Woidke (Mitte) aus Potsdam mitgebracht.
Einen Fördermittel-Scheck für die Jugendfeuerwehren des Amtes Dahme hatte Ministerpräsident Dietmar Woidke (Mitte) aus Potsdam mitgebracht. FOTO: bkh1
Dahme. Mit einem Scheck im Gepäck hat Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Samstag die Feuerwehr in Dahme besucht. Fördermittel in Höhe von 8500 Euro können für die Anschaffung einer Tragkraftspritze für die Amtsjugendfeuerwehr verwendet werden. bkh1

"Sie ist wichtig für die Ausbildung", sagte Amtswehrführer Karsten Schmidt.

Der Dahmer Feuerwehr-Nachwuchs habe im vergangenen Jahr bei den Kreismeisterschaften den ersten und bei den Landesmeisterschaften den vierten Platz belegt, verwies er auf die gute Bilanz.

Insgesamt erhalten im Amtsgebiet 99 Kinder und Jugendliche in acht Jugendfeuerwehren und einer Kinderfeuerwehr ihre Ausbildung für späteren aktiven Dienst. Er sei nach Dahme gekommen, um allen, die in der Feuerwehr Verantwortung tragen und getragen haben sowie allen Unterstützern "einmal Danke zu sagen", so Dietmar Woidke.

Ganz besonders gelte dies jenen, die sich neben dem aktiven ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr zusätzlich für das derzeit Wichtigste engagieren, die Kinder- und Jugendarbeit.

"Wir müssen uns darum kümmern, dass sich die Nachwuchs-Generation neben Können und Disziplin auch aufgehoben fühlt", betonte Woidke.

Zusammenhalt sei wichtig, und der funktioniere vielerorts hauptsächlich über die Feuerwehr, gerade in den ländlichen Regionen, das wisse er aus seinem Heimatort Naundorf bei Forst. "Jeder Euro, der dafür ausgegeben wird, ist ein gut angelegter Euro."

Wie problematisch es im Amt Dahme derzeit ist, die Tageseinsatzbereitschaft zu gewährleisten, verdeutlichte die stellvertretende Amtsdirektorin Christina Denkel. "Wir brauchen Lösungen, die Anreize schaffen, auch von der Landesregierung", betonte sie.

Auch ganz konkret für bessere Möglichkeiten zur Freistellung beim Arbeitgeber im Einsatzfall. Welche guten Bedingungen neue Gerätehaus für die Stützpunktfeuerwehr Dahme bietet, davon konnte sich Dietmar Woidke bei einem Rundgang überzeugen.