„Die Mühlen sehen zwar schrecklich aus, doch sie spülen uns Geld in die Kasse“ , sagte Bürgermeister Manfred Hartfelder zur jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Der hatte sich in erster Lesung mit dem Haushalt 2005 zu befassen.

Erste Vorstellungen
Verwaltung und Ortsbürgermeister äußern darin erste Vorstellungen und Wünsche. Der Mühlenweg zwischen Görsdorf und dem einstigen Schlagsdorf beispielsweise soll saniert, die Straße in Prensdorf erneuert werden. Fließen Fördermittel, ist auch der Weg zwischen Wildau-Wentdorf und Kemlitz ins Auge gefasst. Außerdem soll eine Fläche für das Festzelt in Wildau-Wentdorf geschaffen werden.

Jugend muss umziehen
Die Jugendlichen des Ortsteiles müssen wohl umziehen. „Eine Sanierung ihres derzeitigen Objektes ist ausgeschlossen. Wahrscheinlich stellen wir einen Container auf“ , kündigte Manfred Hartfelder an. Das marode Häuschen, das den Jugendtreff beherbergt, soll abgerissen werden.
Auch in diesem Jahr gab es eine rege Bautätigkeit in der Gemeinde. Die Freifläche vor dem „Düngerschuppen“ in Görsdorf wurde gestaltet. Trabbel gab es laut Bürgermeister mit dem Bolzplatz und der bauausführenden Firma. Hartfelder hofft deshalb auf Minderung des finanziellen Anspruchs.
In die Verbindungsstraße am Friedhof in Liebsdorf wurden 57 000 Euro investiert. Das Gebäude am Görsdorfer Sportplatz erhielt neue, teils renovierte Fenster und Türen. Insgesamt flossen im Vorjahr 5000 Euro in das Objekt. Laut Bürgermeister will sich die Jugend dort einen Raum renovieren. Saniert wurde 2004 das gemeindliche Wohnhaus 18 a in Görsdorf. 50 000 Euro betrug der Dahmetaler Eigenanteil für das Förderobjekt. Unter anderem wurde auch ein Rollstuhl-Aufzug eingebaut.
In Prensdorf musste eine Klärgrube ersetzt werden. In die Renovierung des dortigen Gemeindehauses flossen 25 000 Euro, in den ländlichen Wegebau in Wildau-Wentdorf 60 000 Euro. Außerdem erhielt der Ortsteil für 3 000 Euro Geräte für den Spielplatz sowie für 6 000 Euro einen Fußboden für das Festzelt.
Der Verkauf zweier gemeindlicher Grundstücke spülte knapp 70 000 Euro in die Kasse. 10 000 Euro flossen über die Investitionspauschale des Landkreises Teltow-Fläming nach Dahmetal.

Mehr geben als bekommen
Über das künftige Finanzgebaren schüttelt Manfred Hartfelder den Kopf. „Etwa 180 000 Euro erhalten wir als Schlüsselzuweisung vom Land. Mehr als 200 000 Euro zahlen wir aber als Umlage an das Amt Dahme und den Kreis. Das macht keinen Sinn“ , kritisierte der Bürgermeister. Auch die Vereine kommen mit an einen Tisch, wenn der Haushalt 2005 detailliert besprochen wird.