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| 02:44 Uhr

Dahme-Spreewald will Flüchtlingsheim in Neuendorf schließen

ARCHIV - Ein kleiner Flüchtling aus Albanien sitzt unter einem Baum auf dem Gelände der Erstaufnahmestelle für Asylbewerber in Eisenhüttenstadt (Brandenburg)
ARCHIV - Ein kleiner Flüchtling aus Albanien sitzt unter einem Baum auf dem Gelände der Erstaufnahmestelle für Asylbewerber in Eisenhüttenstadt (Brandenburg) FOTO: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)
Neuendorf am See. Dahme-Spreewald will das Flüchtlingsheim in Neuendorf am See schließen. Das teilt Kreissprecherin Heidrun Schaaf mit. In der Geminschaftsunterkunft sind in den vergangenen sechs Monaten sind dem Landkreis lediglich 30 Asylbewerber zugewiesen worden. Wegen dieser geringen Rate stehen aktuell über 400 Plätze frei. red/bt

Die Kreisverwaltung strebt an, die Betreibung der Gemeinschaftsunterkunft zum Jahresende zu beenden.

Aktuell sind 70 Bewohner im Heim. "Sie werden in den nächsten Wochen in andere Unterkünfte im gesamten Landkreis umziehen" sagte Heidrun Schaaf. So sollen zum Beispiel sechs Schulkinder und ihre Familien in die Gemeinschaftsunterkunft Lübben ziehen, so dass der Schulbesuch in der gewohnten Umgebung nahtlos fortgesetzt werden kann, so die Sprecherin weiter.

Über die einvernehmliche Beendigung des Mietvertrages zum Jahresende soll der Kreisausschuss in seiner Sitzung am 30. November entscheiden, hieß es weiter.

Derzeit sind im Landkreis Dahme-Spreewald 1745 Asylbewerber und Flüchtlinge untergebracht, davon wohnen 1259 Personen in Gemeinschaftsunterkünften und 486 Personen in Wohnungen. 469 Asylbewerber haben eine Aufenthaltserlaubnis, für 1.276 Menschen läuft der Asylantrag noch.