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| 02:42 Uhr

Dahme-Spreewald steht finanziell deutlich besser da als erwartet

Lübben/Luckau. Weit besser als erwartet präsentiert sich der Jahresabschluss des Landkreises Dahme-Spreewald, den die Abgeordneten dieser Tage auf ihren Tischen haben. Morgen steht das Zahlenwerk auf der Tagesordnung des Kreistags, der voraussichtlich ebenso wie der Kreisausschuss den Landrat für das Jahr 2015 formell entlasten wird. Ingvil Schirling

Vergangenes Jahr weist der Haushalt demnach einen Überschuss von rund elf Millionen Euro aus - 7,27 Millionen Euro mehr als prognostiziert. Und das entgegen aller Unkenrufe. Seit Jahren warnt Kämmerer Stefan Klein die Abgeordneten davor, dass der Landkreis in absehbarer Zeit seine Rücklagen aufgebraucht haben und von teuren Kassenkrediten leben werde (die LR berichtete). Das Gegenteil scheint nun der Fall zu sein, und darüber wunderten sich nicht nur SPD-Fraktionschefin Sylvia Lehmann im Kreisausschuss und CDU-Frontmann Michael Kuttner im Kreisausschuss.

Finanzdezernent Wolfgang Starke (SPD) ordnete ein: "Unterm Strich ist es eine Abweichung von etwa fünf Prozent bei einem 260-Millionen-Euro-Budget. Das halte ich nicht für so erheblich." Er erinnerte die Abgeordneten auch daran, dass die Haushaltsplanung finanziell alles abdeckt, was in dem betreffenden Zeitraum investiert werden soll - darunter auch große Bauvorhaben. Werden diese verschoben, wird logischerweise auch das Geld nicht verbraucht und bleibt auf der Haben-Seite stehen.