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| 03:00 Uhr

Dahme-Spreewald sagt Nein zu Gewalt gegen Frauen

Lübben/Luckau. Anlässlich des internationalen Gedenktages "Nein zu Gewalt an Frauen" am 25. November werden in Lübben, Luckau und Königs Wusterhausen mit Fahnenhissungen, Gesprächen und einer Ausstellung sichtbare Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt.

Darüber informiert die Sprecherin des Landkreises, Heidrun Schaaf. Ab Freitag, 23. November, wird um 10 Uhr im Lübbener Rathaus eine Fotoausstellung zum Thema "Spuren häuslicher Gewalt" gezeigt. Lübbens Bürgermeister Lothar Bretterbauer und Vizelandrat Wolfgang Schmidt werden die Präsentation aus dem Frauen- und Kinderschutzhaus Lauchhammer (Oberspreewald-Lausitz) eröffnen.

Die Fotos des Hobbyfotografen Matthias Franke aus Ottendorf-Okrilla zeigen betroffene Frauen und Kinder der Einrichtung. Nachgestellt und festgehalten wurden Szenen aus dem gewaltbesetzten Alltag der Familien.

Weitere Veranstaltungen Veranstaltungsübersicht im Landkreis Dahme-Spreewald:

Luckau:25. November, 8.30 Uhr: Fahnenhissung "Nein- zu Gewalt an Frauen" auf dem Marktplatz.

26. November, 13 Uhr: Gesprächsrunde zum Thema häusliche Gewalt mit Bürgermeister Gerald Lehmann und der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Dahme- Spreewald Elke Voigt, Kapelle, Am Markt in Luckau.

Königs Wusterhausen:23.November, 10 Uhr:

Fahnenhissung "Nein- zu Gewalt an Frauen" vor der Stadtverwaltung, Verwaltungsgebäude II, Karl-Marx-Straße 23 mit Bürgermeister Lutz Franzke und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Königs Wusterhausen Petra Gröhnke sowie einem Infostand mit Hilfsangeboten bei "häuslicher Gewalt".

Zum Thema:
Der internationale Gedenktag "Nein zu Gewalt an Frauen" geht zurück auf die Ermordung der Schwestern Mirabel. Am 25. November 1960 wurden sie in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich an Aktivitäten gegen die tyrannische Diktatur beteiligt.Ihr Mut gilt inzwischen weltweit als Symbol die nötige Kraft zu entwickeln, um gegen jegliches Unrecht einzutreten.