Um die rasante Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sind mittlerweile viele Einrichtungen und Geschäfte geschlossen worden. Stefan Ladewig, Verbandsvorsteher des Trink- und Abwasserzweckverbands Luckau (TAZV) weist in diesem Zusammenhang auf ein Problem hin: Werden die Installationen der Trinkwasserleitungen in den geschlossenen Gebäude nicht mehr verwendet, stagniert das Wasser in der Leitung. Verbleibt es über längere Zeit in den Trinkwasserinstallationen wie Wasserhähne, Duschen oder andere Entnahmestellen, könnte es zu Verkeimungen kommen.

Corona-Krise: TAZV warnt vor Keimen im Trinkwasser

Wenn dann später die Nutzung der Gebäude wieder erfolgt, könnten sich gesundheitliche Probleme daraus ergeben. Ladewig rät daher: „Die einfachste Möglichkeit, die Betriebsbereitschaft der Trinkwasserinstallation zu erhalten, wäre es, wenn ein bis zwei Mal pro Woche alle Armaturen im Gebäude betätigt werden.“

Alternativ wäre auch eine komplette Stilllegung der Trinkwasserinstallation möglich. Dann ist zur Wiederinbetriebnahme laut TAZV eine umfangreiche Spülung erforderlich, die unter Umständen von einem Fachunternehmen durchgeführt werden muss.

Der TAZV Luckau fordert daher in einer Pressemitteilung alle Grundstückseigentümer auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und keine zusätzlichen gesundheitlichen Risiken entstehen zu lassen.