Lange Zeit hatte die Corona-Pandemie das Gesundheitswesen fest in der Hand. Nun kehrt wieder ein weiteres Stück Normalität ein. Wie Alexander Schulz, Öffentlichkeitsbeauftragter des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin mitteilt, nimmt die geriatrische Tagesklinik des Krankenhauses Luckau wieder Patienten auf. Es sei nach eigenen Aussagen eines der wenigen Angebote im Süden Brandenburgs, dass den Betrieb wieder aufgenommen habe. Das Angebot werde in der Region mittlerweile gut angenommen. Wert gelegt werden dort aufgrund der Pandemie auf ein funktionierendes Hygienekonzept, dass unter anderem vorsieht, dass maximal fünf der zehn Plätze belegt werden.

Tagesklinik ist ein Bindeglied zwischen vollstationärer und ambulanter Versorgung

Die Tagesklinik ist ein Bindeglied zwischen vollstationärer und ambulanter Versorgung. Die Tagesklinik ist für ältere Patienten geeignet, bei denen die ambulante Behandlung durch Ärzte oder Therapeuten aufgrund der Intensität oder Entfernung kaum noch zu handhaben ist, eine stationäre Aufnahme jedoch noch nicht erforderlich ist.
Die Patienten kommen dabei wochentags von 9 bis 15 Uhr in die Klinik. Anschließend sowie am Wochenende sind sie in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld und können die gelernten Fähigkeiten dort nutzen
Die Einweisung in die Tagesklinik erfolgt durch die vorbehandelnde Klinik oder den Hausarzt. Das Einzugsgebiet der geriatrischen Tagesklinik erstreckt sich auf bis 30 Kilometer rund um Luckau. So bleiben die Fahrtzeiten für die Patienten im erträglichen Rahmen und ein reibungsloser Transport kann gewährleistet werden.
Das Luckauer Krankenhaus gehört zum Unternehmensverbund Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin mit mehr als 2300 Mitarbeitenden.