Der Landkreis Teltow-Fläming hat in der vergangenen Woche 20 neue Corona-Teststellen eingerichtet. Dort können sich Bürger entsprechend der neuen Coronavirus-Testverordnung ein Mal pro Woche kostenfrei mit einem Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen, sofern sie keine krankheitstypischen Symptome aufzeigen. Möglich ist das im Landkreis in ausgewählten Apotheken sowie bei den Wohlfahrtverbänden DRK und AWO. Die Institutionen sowie der Rettungsdienst und das Gesundheitsamt haben laut Landkreis schnell reagiert. „Das ist ein enormer Kraftakt und eine tolle Mannschaftsleistung, für die ich allen Beteiligten sehr danke“, sagt Landrätin Kornelia Wehlan und ergänzt: „Ich bin sehr froh, dass sich viele Menschen, unter ihnen zahlreiche Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler dabei einbringen.“
Wie der Landkreis informiert, leben in Teltow-Fläming derzeit rund 150.000 Menschen im Alter von über 18 Jahren. Theoretisch hat jeder den Anspruch, sich einmal pro Woche testen zu lassen. Veranschlagt man pro Schnelltest 20 Minuten, dann wären dafür rund 50.000 Arbeitsstunden pro Woche zu leisten. Bei einem Arbeitstag von acht Stunden entspricht das rund 6250 Arbeitskräften. „Diese Rechnung ist etwas überspitzt, macht aber die Größenordnungen deutlich“ heißt es in einer Mitteilung.
In Dahme gibt es gleich drei Corona-Teststellen. Schnelltest führt die AWO Sozialstation in Dahme, die soziotherapeutische Wohneinrichtung in Kemlitz sowie das DRK an der alten Jugendfeuerwehr durch.

Inzidenz steigt in Teltow-Fläming weiter

In Teltow-Fläming steigt die 7-Tage-Inzidenz seit der vergangenen Woche wieder weiter an. Am Freitag lag diese bei 90. Über das Wochenende ist sie weiter auf 102, 4 (Stand: 15. März) angestiegen. Neben Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Oberhavel ist das derzeit der vierthöchste Wert in Brandenburg.