Der darauffolgende Samstag startete mit gemeinschaftlichen Frühsport und der Einteilung der Workshops. Die angebotenen Workshops waren Trommeln, Boxen, Fitness- und Team-Parcours, Süchte & Gesundheit, sowie Selbstverteidigung und Fairplay. Die gemischten Gruppen wuchsen schnell zusammen und erlebten als Team die einzelnen Workshops. Am Abend rundete ein großes Volleyballturnier den sportlichen und erlebnisreichen Tag ab. Das Highlight am letzten Tag war der Besuch von Daniel Heinecke von den Netzhoppers KW-Bestensee. Wie der Volleyballspieler es in die Bundesliga Mannschaft schaffte und welche Erfahrungen er als Profisportler sammeln konnte, berichtete er den Jugendlichen. Anschließend wurden die selbstausgedachten Spiele des Fairplay Workshop ausgewertet und honoriert, wobei der Jury die Entscheidung nicht leicht fiel.

An dem Wochenende nahmen sowohl Jugendliche aus der Region als auch Jugendliche aus Syrien und Afghanistan teil. Am 29. Januar fand ein Nachtreffen mit Faschingsparty im Freizeithaus in Königs Wusterhausen statt. Der Humanistische Regionalverband Ostbrandenburg und die Kreissportjugend Dahme-Spreewald bedanken sich bei den Jungen Humanisten, den Team-Paten, Helfern und Teilnehmern.

Seit 46 Jahren wird in Buchwäldchen gezampert

Die Narren waren in Buchwäldchen los. Familie Bronk schreibt:

Bereits seit 46 Jahren wird in Buchwäldchen die Tradition des Zamperns gepflegt. Die lustige Gesellschaft wird musiklaisch begleitet. Eigens dafür waren die Niewitzer Blasmusikanten angereist. Für den gelungenen Tag und Abend möchte sich die Frauengruppe Buchwäldchen bei allen Einwohnern herzlich bedanken.

Senioren bedanken sich für Andachten

Die Bewohner der K&S Seniorenresidenz Lübben bedanken sich bei der Paul-Gerhardt-Kirche für die Gestaltung von Andachten.

Das neue Jahr möchten wir zum Anlass nehmen, uns für die Gestaltung der Donnerstags-Andachten in der K&S Seniorenresidenz für die vergangenen Jahre zu bedanken. Sowohl die evangelische Gemeinde mit Herrn Pfarrer Beier als auch die katholische Gemeinde mit Herr Pfarrer Höck verstehen es, diese Andachten anschaulich und musikalisch darzustellen, sodass sich alle Teilnehmer angesprochen fühlen. Auch wenn die Cafeteria den Kirchenraum nicht ersetzen kann, so freuen wir uns über die Möglichkeit, alle 14 Tage an dieser "Stunde der Einkehr" teilnehmen zu dürfen. Unser besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Beier für die alljährliche Organisation sowie die Andacht am Vormittag des Heiligen Abend. Wir wollen auch nicht vergessen, Herrn Pfarrer Jäkel von der katholischen Trinitatis-Kirche zu danken, der gelegentlich bei uns zu Gast ist.

Burger in Paris besser als in Deutschland

Schüler der 12. Klassen des Oberstufenzentrums Dahme-Spreewald haben Projektfahrten unternommen. Eine davon führte nach Paris. Nina Schaper und Melanie Maltzahn berichten darüber:

Zwei Busse mit 80 Schülern und fünf Betreuern fuhren Richtung Westen. Auf dem Besichtigungsprogramm standen unter anderem die Sehenswürdigkeiten wie Montmartre mit der Kirche Sacré Coeur, Champs-Elysées mit dem Triumphbogen und der Eiffelturm. Im Louvre versuchten die Schüler das Lächeln der Mona Lisa zu erkennen.

Passend zum aktuellen Geschichtsunterricht wurde auch das Schloss Versailles besucht. In den Gemächern des Königs und der Königin konnte ein Eindruck vom prunkvollen Leben zur Zeit Ludwigs XIV. bis Ludwigs XVI. auf diesem Schloss gewonnen werden. Die damit verbundene gesellschaftliche Ungerechtigkeit führte zur Französichen Revolution. Aber auch die aktuellen Ereignisse prägten das Programm. So legten die Schüler auf dem Platz der Republik zum Gedenken an die Terroropfer vom November 2015 Blumen nieder. Diese jüngsten Ereignisse waren auch im Stadtbild allgegenwärtig: Oft gab es Taschenkontrollen und Kontrollen auf Sprengstoff am Körper.

Pädagogischer Schwerpunkt der Fahrt war die individuelle Erkundung von Stadt und Leuten. So hatte jeder Schüler ein unbegrenztes Metroticket und reichlich Zeit Paris auf eigene Faust zu erkunden. Einige Jungs besuchten daher das Fußballstadion. Eine andere Gruppe machte sich auf den Weg zu den Katakomben. Auch das Versorgen mit Essen fiel in diese Zeiten. Auf die besondere französische Küche angesprochen, antwortete ein Schüler: "In Paris ist der Burger bei McDonalds zwar teurer, schmeckt aber viel besser." Nach Schülermeinung war die Unterkunft "zwar nicht Luxus, aber für unsere Zwecke ausreichend. Wir sollten uns ja auch die wenigste Zeit auf dem Hotelzimmer aufhalten." Besonders beeindruckend, so ergab das Feedback, waren die herrlichen Aussichten über Paris vom Triumphbogen und bei Nacht vom Eiffelturm.

Die erschöpften Schüler kamen mit den Betreuern und vielen Erlebnissen und Eindrücken im Gepäck wieder zu Hause an. Diese Fahrt wird allen Beteiligten nicht nur wegen des Wissenszuwachses in Erinnerung bleiben. Der Dank der Schüler gilt allen, die zum Gelingen beigetragen haben.