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| 02:43 Uhr

Bis Sommer 2016 soll die Dahmer Ortsdurchfahrt ausgebaut sein

Vor dem Rathaus gehen die Bauarbeiten zügig voran.
Vor dem Rathaus gehen die Bauarbeiten zügig voran. FOTO: be
Dahme. Vor dem Winter wird kein neuer Bauabschnitt an der Ortsdurchfahrt der B 102 begonnen. Darauf haben sich der Landesbetrieb für Straßenwesen als Bauherr und die beteiligten Partner verständigt "Wir gehen davon aus, dass die Straße nicht weiter aufgerissen wird", sagt Torsten Wiemer, amtierender Dezernatsleiter für Straßen- und Brückenbau beim Landesbetrieb in Cottbus. Carmen Berg

Ziel sei es, den aktuellen Abschnitt zwischen Grünstraße und Rathaus vor der Winterpause weitgehend fertigzustellen. Die Fahrbahn ist asphaltiert. Derzeit erfolgen der Unterbau sowie die Pflasterung an den Gehwegen. Auf der Rathausseite soll Torsten Wiemer zufolge der Gehweg vor Weihnachten komplett sein. Ob das auch gegenüber gelingt, hänge von der Verlegung eines Telekomkabels ab. Doch auch dort würden die Zufahrten und Zugänge für Anwohner und Gewerbe abgesichert. Gewährleistet werde zudem der Winterdienst auf der Fahrbahn, sagt er.

Anlieger können mit ihren Autos die Baustelle bereits befahren. Für die übrigen Pkw-Fahrer bleibe die innerörtliche Umleitung über die Karl-Liebknecht-Allee bestehen, solange vorm Rathaus noch gearbeitet wird, darauf verweist Torsten Wiemer. Für Laster gelte bis zum Bauende an der Ortsdurchfahrt die großräumige Umleitung über die Bundesstraße 87, stellt er klar.

Die Brummis könnten demnach, wenn alles nach Plan geht, ab Sommer 2016 wieder durch Dahme rollen. Bis dahin soll das vorerst letzte Stück bis zur Luckenwalder Straße geschafft sein. Torsten Wiemer zufolge ein realistisches Ziel. In den ersten Teilen von der Dahme-Brücke bis zur Grünstraße hatten schwierige Kreuzungs- und Brückenausbauten sowie ein enger Bauraum für erheblichen Verzug gesorgt. Schon zwischen Grünstraße und Rathaus aber seien die Bedingungen wesentlich besser geworden, und die Bauleute des Unternehmens Wolff & Müller aus Dresden seien zügig vorangekommen. "Wir wissen jetzt, was uns im Untergrund erwartet und haben mehr Platz, ich bin zuversichtlich", erklärt Torsten Wiemer. Zwischen Anliegern und Bauleuten bestehe ein gutes Miteinander, dafür sagt er Danke.

Weitergebaut wird im nächsten Jahr auch im breitesten Teil der Hauptstraße unter Vollsperrung. Über Provisorien an den Seiten soll eine Befahrbarkeit für Anlieger ermöglicht werden, sagt Torsten Wiemer. In Planung sei ein weiterer Ausbau der Ortsdurchfahrt bis zur Herzberger Straße. Doch Details stünden dort noch nicht fest, erklärt er.